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Die „FT“ hat es zu Beginn dieser Woche Mal wieder mit einem Angriff auf Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) versucht. Es wurde davon berichtet, dass die Hälfte des Umsatzes beim DAX-Konzern in den Geschäftsjahren 2016 und 2018 sowie fast der gesamte operative Gewinn nur drei Partnerunternehmen zuzuschreiben sei.

Anders als im Fall des Vorwurfs der Bilanzmanipulation in der Singapur-Niederlassung von Wirecard Ende Januar dieses Jahres interessierten sich Marktteilnehmer dieses Mal nicht für die „FT“-Attacke. Stattdessen kennt die Wirecard-Aktie seit geraumer Zeit kein Halten und sorgt in dieser Woche für ein weiteres Kaufsignal.

Am Dienstag kletterte das Papier über die charttechnisch sehr wichtige 200-Tage-Linie. Andere Hürden wurden bereits geknackt. Inzwischen ist die Wirecard-Aktie gar nicht mehr weit davon entfernt, die Seit Ende Januar erlittenen Kursverluste infolge der „FT“-Berichterstattung vollständig aufzuholen.

Damals notierte die Wirecard-Aktie bei rund 167 Euro. Bis zu dieser Marke fehlen gerade einmal rund 7 Prozent. Dieser Rückstand dürfte angesichts des in den vergangenen Tagen und Wochen an den Tag gelegten Tempos sehr schnell aufzuholen sein. Danach winkt auch schon ein neuer Angriff auf das im Herbst des Vorjahres verzeichnete Allzeithoch bei 199 Euro.

Fundamental sieht es beim TecDAX- und DAX-Konzern ohnehin gut aus. Im ersten Quartal 2019 stieg der Umsatz um 34,8 Prozent auf 566,7 Mio. Euro, während das über die Wirecard-Plattform abgewickelte Transaktionsvolumen um 37,4 Prozent auf 36,7 Mrd. Euro gesteigert wurde. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde sogar um 40,7 Prozent auf 158,0 Mio. Euro verbessert.

Zudem zeigte sich das Management in Bezug auf die Ergebnisprognose optimistischer. Wirecard erhöhte die ursprüngliche 2019er-EBITDA-Prognose von 740 bis 800 Mio. Euro auf nun 760 bis 810 Mio. Euro. Außerdem sind bei Wirecard weitere Ergebnisanhebungen nicht auszuschließen. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Ganz zu schweigen von den hervorragenden mittel- bis langfristigen Aussichten.

Mobile Payment ist auf dem Vormarsch. Wirecard ist mit dabei, wenn die Bezahlsysteme der Zukunft entwickelt werden. Im Zuge seiner „Vision 2025“ will Wirecard sein Transaktionsvolumens deshalb bis zum Jahr 2025 auf mehr als 710 Mrd. Euro steigern. Der Konzernumsatz soll auf mehr als 10 Mrd. Euro klettern, während das EBITDA auf mehr als 3,3 Mrd. Euro zulegen soll.

Im Geschäftsjahr 2018 erlöste Wirecard 2,02 Mrd. Euro bei einem Transaktionsvolumen 124,9 Mrd. Euro und einem EBITDA in Höhe von 560,5 Mio. Euro. Außerdem sorgt der jüngste SoftBank-Deal für mehr Anlegervertrauen und bietet dem Unternehmen die Chance, neue Kunden zu gewinnen.

Anleger, die von der Stärke von Wirecard überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 4x Long (WKN: MF2LE9 / ISIN: DE000MF2LE99) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: MF69VW / ISIN: DE000MF69VW4) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie zu setzen.

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