Bildquelle: Pressebild DÜRR AG

Wenn ein Unternehmen den Großteil seines Umsatzes mit der Automobilindustrie erzielt, dann sorgte dies in den vergangenen Monaten für sinkende Kurse. So auch beim Maschinen- und Anlagenbauer Dürr (WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204).

Vom Hoch aus dem Jahr 2017 bei 60,27 Euro rutschte das Papier bis auf 27,30 Euro im Oktober 2018 ab. Anschließend folgte eine Erholung, die den Wert wieder über die 40-Euro-Marke führte. Dazu trugen neben dem verbesserten Marktumfeld auch ordentliche Werte für das Jahr 2018 bei. Sie zeigten, dass die Lage zwar schwierig ist, Dürr aber dank einer breiteren Diversifizierung nicht mehr extrem von der Automobilindustrie abhängig ist.

So entwickelte sich das Geschäft mit Maschinenbauern, mit der Chemie- und Pharmaindustrie und auch der holzbearbeitenden Branche (über die 2014 erworbene Tochter Homag) recht ordentlich. Diese Entwicklung setzte sich auch im ersten Quartal fort. Hier erzielte der Anlagenbauer ein Umsatzplus von rund 13 Prozent auf rund 950 Millionen Euro. Erfreulich: Auch der Auftragseingang verbesserte sich um 8,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Trotzdem rutschte die Aktie nach der Zahlenvorlage wieder ab, da die Marktteilnehmer von der Gewinnentwicklung enttäuscht waren…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressebild DÜRR AG

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