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Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) gehört an der Börse langfristig zu den absoluten Höhenfliegern. Zwischenzeitlich verlangt der iPhone-Hersteller Anlegern aber auch immer wieder starke Nerven ab, wie die Berg-und-Tal-Fahrt in den vergangenen Monaten gezeigt hat.

Berg-und-Tal-Fahrt
Nachdem die Aktie im Oktober 2018 auf einen neuen historischen Höchststand bei 232 US-Dollar geklettert war, folgte bis Anfang Januar des laufenden Jahres ein scharfer Rücksetzer bis auf 142 US-Dollar, was einen massiven Rückschlag um 39 Prozent bedeutete. Genau so steil wie die Korrektur verlief im Anschluss die nächste Kurs-Rallye. Dabei schraubten sich die Notierungen bis Anfang Mai wieder bis auf 211 US-Dollar nach oben.

Danach gab es einen weiteren Rücksetzer, der den Kurs bis Anfang Juni auf 173 US-Dollar nach unten drückte, woraufhin eine erneute Aufhol-Rallye startete, die Apple am Donnerstag auf ein intraday-Hoch bei 197 US-Dollar beförderte.

Kräftiger Gegenwind für Apple
Die Entwicklung der zurückliegenden Monate zeigt, dass selbst negative Nachrichten der Apple-Aktie nicht nachhaltig schaden. Dabei erlebt der US-Konzern derzeit kräftigen Gegenwind. So hat der Handelskrieg zwischen den USA und China die China-Sorgen des Unternehmens verstärkt, bei dem sich die schwache Nachfrage aus der Volksrepublik ohnehin bereits in den jüngsten Geschäftszahlen niedergeschlagen hat.

Umbau zum Service-Unternehmen
Eine weitere Sorge ist die andauernde Abhängigkeit von Apple von der Haupteinnahmequelle, dem iPhone. Apple hat zwar den Umbau zum Service-Unternehmen eingeleitet, doch die angekündigten Schritte und vorgestellten neuen Service-Produkte stießen bei Branchenexperten auf ein geteiltes Echo.

Ein Beispiel hierfür ist das Film- und Serien-Streaming und der geplante Spiele-Abo-Service Apple Arcade. Denn ob Apple sich damit gegen die mächtigen Konkurrenten Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061), Google (Alphabet WKN: A14Y6F / ISIN: US02079K3059) oder Walt Disney (WKN: 855686 / ISIN: US2546871060) behaupten kann, ist fraglich und hängt entscheidend davon ab, wie originell die Apple-Inhalte ausfallen werden. Und auch über einen potenziellen Einstieg in das Robotergeschäft oder ein eigenes Apple Car wird bereits so lange spekuliert, dass viele nicht mehr mit zügigen Erfolgsmeldungen aus diesen Bereichen rechnen.

Weiter gute Aussichten für die Apple-Aktie
Dennoch: Trotz aller Belastungsfaktoren dürfte Apple wegen seiner Größe, der hervorragenden Kapitalausstattung und des Apple-Ökosystems, das einen entscheidenden Burggraben darstellt, in naher Zukunft nicht in Schieflage geraten.

Dasselbe gilt auch für die Aktie, die sich trotz der zwischenzeitlichen Kursturbulenzen langfristig als höchst lukrativ erwiesen hat. Allein auf 10-Jahres-Sicht hat sich der Kurs verzehnfacht. Deshalb bestehen gute Chancen, dass sich der langfristige Aufwärtstrend der Aktie fortsetzt.

Anleger, die von der Stärke von Apple überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future auf Apple (WKN: GA79FQ / ISIN: DE000GA79FQ1) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short Mini Future (WKN: GA5JJ0 / ISIN: DE000GA5JJ07) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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