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Kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Japan und dem langerwarteten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump dem chinesischen Staatschef Xi Jinping wollten sich Anleger nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, so dass der DAX den Bereich seines Vortagesschlusses nur mit Mühe verließ.

Das war heute los. Während Anleger auf den kommenden G20-Gipfel warteten und sich vor allem fragten, was das Zusammentreffen der wichtigsten Wirtschaftsnationen für den chinesisch-amerikanischen Handelsstreit bedeuten würde, vertrieben sie sich die Zeit mit dem Blick auf einige interessante Unternehmensnachrichten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von rund 9 Prozent und damit mit deutlichem Abstand an die Indexspitze setzen. Das Stimmungshoch hatte Bayer der Beteiligung des bekannten Hedgefonds Elliott des US-Milliardärs Paul Singer am Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern zu verdanken. Dieser ist dafür bekannt, aggressiv seine Interessen zu verfolgen, das Management bei Bedarf stark unter Druck zu setzen und letztlich für sämtliche Anteilseigner auf diese Weise eine höhere Rendite herausschlagen zu wollen. Im Fall von Bayer könnte Singer Druck auf das Management ausüben, den Konzern aufzuspalten.

Im Gegensatz dazu verlor die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) zeitweise knapp 2 Prozent an Wert und gehörte damit zu den schwächsten DAX-Werten. Nach der Rekordjagd der vergangenen Tage nahmen Anleger im Fall des größten europäischen Sportartikelherstellers einige Gewinne mit.

Das steht morgen an. Für den Fall, dass die Euroland-Inflation nicht bald anziehen sollte, hat EZB-Chef Mario Draghi weitere gelpolitische Lockerungsmaßnahmen in Aussicht gestellt. Umso interessierter dürften Anleger am morgigen Freitag die Bekanntgabe der Euroland-Verbraucherpreise für den Monat Juni im Blick haben. Im Fokus dürfte jedoch vor allem der zweitätige G20-Gipfel im japanischen Osaka stehen. Die Konzentration der Marktteilnehmer gilt vor allem dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Das Ergebnis dieses Treffens dürfte ein Hinweis darauf sein, wie es in Sachen Handelsstreit weitergeht.

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