Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

Was war die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) einst für ein stolzes Haus. Durch zahlreiche Beteiligungen Zentrum der deutschen Industrie und durch damals kluge Leute an der Spitze, wie Herrhausen oder Cartellieri („Die Banken sind die Stahlindustrie der 1990er-Jahre.”), auch intellektuell weit vorn. Das spiegelte sich auch im Renommee und im Aktienkurs wider. Davon ist nichts mehr übrig – die Marktkapitalisierung liegt nur noch bei 14 Milliarden Euro, bei einem Eigenkapital von 69 Milliarden Euro.

Das zeigt: Das Zutrauen in die Fähigkeiten des Vorstands und des Aufsichtsrats ist nach Jahren der Fehl- oder Nichtentscheidungen vollkommen weg. Woher sollen die Gewinne kommen? Und es fehlt auch am passenden Geist für die veränderten „Lebensumstände“: Bei einem Jahresüberschuss von 341 Millionen Euro verteilte die Deutsche Bank an ausgewählte Mitarbeiter 2,3 Milliarden Euro Boni, während die Dividenden-Summe lediglich 230 Millionen Euro betrug. Anleger, aufgemerkt! Was für ein Wahnsinn! Nun ist von Kahlschlag und tiefen Einschnitten die Rede…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Deutsche Bank

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