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Gestern hatte sich der DAX eine Auszeit gegönnt. Damit war es am heutigen Mittwoch schon wieder vorbei. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer stürmte auf ein neues Jahreshoch.

Das war heute los. Die amtierende IWF-Chefin Christine Lagarde soll Mario Draghi an der EZB-Spitze ablösen. Am Markt wurde diese Aussicht positiv aufgenommen. Außerdem verzichtet die EU-Kommission auf ein Strafverfahren gegen Italien. Offenbar reicht der Kommission das Bekenntnis der italienischen Regierung, die Neuverschuldung zu senken. Damit wurde nach dem Handelsstreit zwischen den USA und China ein weiterer Konflikt vorerst entschärft.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte unter anderem Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). Die Aktie des Immobilienkonzerns kletterte zeitweise um etwas mehr als 3 Prozent in die Höhe und erholte sich etwas von den jüngsten Kursverlusten. Diese wurden von den Diskussionen um zu hohe Mieten und mögliche Mietendeckel ausgelöst.

Deutlich schlechter verlief der Tag dagegen für die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Das Papier lag zeitweise mit rund 2 Prozent im Minus. Damit unterbrach der Halbleiterwert die jüngste Erholungsrallye. Für diese hatte vor allem die Aussicht auf eine mögliche Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA gesorgt.

Im Fokus stand auch Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Die Tochtergesellschaft Monsanto kann in einem verlorenen Glyphosat-Rechtsstreit auf eine geringere Strafzahlung hoffen. Im Gegensatz dazu kam das Glyphosat-Verbot in Österreich beim Leverkusener Chemiekonzern nicht besonders gut an. Daher reichte es heute für die Bayer-Aktie zeitweise für einen Kurssprung um etwas mehr als 2 Prozent, im weiteren Handelsverlauf wurde ein großer Teil dieser Gewinne jedoch wieder abgegeben.

Das steht morgen an. In den USA fällt der Börsenhandel am morgigen Donnerstag feiertagsbedingt aus. Die fehlenden Impulse dürften sich auch an den europäischen Aktienmärkten bemerkbar machen. Darüber hinaus werden bis auf die Euroland-Einzelhandelsumsätze für den Monat Mai keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Auf diese Weise können sich Marktteilnehmer auf den Freitag vorbereiten, wenn die US-Regierung die Juni-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht und Investoren möglicherweise einen wichtigen Hinweis erhalten, ob die US-Notenbank Fed, die Leitzinsen Ende Juli wirklich senken wird.

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