Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

Wenn schon die Geschäfte nicht sonderlich gut laufen, dann muss Übernahmefantasie her, um den Kurs anzuheben. Osram (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) hat bereits bestätigt mit den Finanzinvestoren Bain Capital und der Carlyle Group im Gespräch wegen eines Aufkaufs zu sein. Die Rede ist von 35,00 Euro je Aktie. Nun notiert das Papier bei 32,70 Euro, nach einem kräftigen Anstieg seit Mitte Juni. Wird Osram das Angebot annehmen? Vermutlich ja.

Operativ ist der Kursverlauf von Gewinnwarnungen gepflastert. Die Konjunktur- und die Strukturprobleme in der Automobilindustrie belasten doch schwer. Die Betriebsgewinn-Marge (Ebitda) sank im zweiten Quartal auf 8,1 Prozent, nach 16,9 Prozent in der gleichen Vorjahresperiode. Nach Steuern stand ein Verlust von 91 Millionen Euro. Im Jahr zuvor betrug der Gewinn noch 57 Millionen Euro.

Osram steckt geschäftlich in der Bredouille. An der eingeschlagenen Strategie mit dem Fokus auf optische Halbleiter, Automobil und digitale Anwendungen will das Unternehmen nicht rütteln. In den Geschäftsbereichen sieht Osram ein nachhaltiges und attraktives Renditeprofil

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild OSRAM Licht AG

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