Bildquelle: Pressefoto BMW AG

Hand auf’s Anlegerherz: Sollten kluge Investoren derzeit die Aktie von BMW (Vorzüge: WKN: 519003 / ISIN: DE0005190037) ins Depot nehmen? Schließlich ist die Liste der Probleme ellenbogenlang: der Diesel-Skandal, Fahrverbote, drohende Strafzölle, ein schwache Weltkonjunktur, ein (nun) Ex-Chef – Harald Krüger – ohne rechtes Fortune und natürlich der Konzernumbau auf die Bedürfnisse der Mobilität von morgen und übermorgen.

Welches Antriebssystem wird sich durchsetzen? Wird es künftig noch so etwas wie Autokäufer geben oder sharen wir nur noch? Der Trend geht doch eher in Richtung Mobilitätskonzepte, anstatt von Einzellösungen.

Krüger ist wohl ein Opfer dieser Herausforderungen geworden. BMW und seine Aktionäre sind erfolgsverwöhnt und wollen BMW mit Freude vorausfahren sehen und nicht hinterzuckeln. Kürger stand scheinbar eher auf der Bremse. Nun soll es der bisherige Produktionsvorstand Oliver Zipse richten. Die Scheinwerfer sind ab heute auf ihn gerichtet.

Der BMW-Konzern ist gerade mal noch mit 44 Milliarden Euro bewertet. Allein das Eigenkapital macht in der Bilanz 57,6(!) Milliarden Euro aus. Will heißen: Die Börse ist äußerst skeptisch…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto BMW AG

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