Bildmaterial © copyright FUCHS PETROLUB AG

Diese Nachricht war ein Schlag in die Magengrube für die Aktionäre von Fuchs Petrolub (WKN: 579043 / ISIN: DE0005790430): Der im MDAX gelistete Schmierstoffhersteller kassiert die bisherige Prognose für das Jahresergebnis ein.

Konzernführung ist pessimistisch
Nachdem der Betriebsgewinn im ersten Halbjahr nach den vorläufigen Zahlen um ein Fünftel schwächer ausfällt als im Vorjahr, glaubt die Konzernführung jetzt nicht mehr daran, die ohnehin enttäuschenden Jahresziele zu erreichen. Nach dieser Schockmeldung vom Freitagabend brach die Aktie im außerbörslichen Handel um 5 Prozent ein.

Belebung nicht in Sicht
„Aus heutiger Sicht ist die erwartete Belebung der Weltwirtschaft, insbesondere aber der Automobilindustrie, in der zweiten Jahreshälfte nicht absehbar“, begründete das Mannheimer Unternehmen den pessimistischeren Ausblick auf das Gesamtjahr. „Dies betrifft mittlerweile alle für uns wichtigen Absatzmärkte.“

Fuchs Petrolub prognostizierte ursprünglich bei den Umsatzerlösen im Gesamtjahr einen Zuwachs von 2 bis 4 Prozent. Beim operativen Ergebnis ging der Konzern von einem Rückgang von 5 bis 8 Prozent aus.

Schwaches erstes Halbjahr
Von dieser Prognose ist das Unternehmen jetzt abgerückt, nachdem sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr nach den vorläufigen Zahlen um 20 Prozent und der Umsatz um 1 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro verringerte. Die endgültigen Halbjahreszahlen sollen am 1. August bekanntgegeben werden, gleichzeitig will Fuchs Petrolub eine neue Prognose abgeben.

Deutlicher Kursverlust
Nachdem Fuchs Petrolub im außerbörslichen Handel zunächst um 5 Prozent nachgab, konnten die Verluste am Montagvormittag wieder etwas eingegrenzt werden. Die Aktie wird an der Frankfurter Börse mit einem Abschlag von 3,4 Prozent gehandelt (aktuell: 34,90 Euro).

Unterstützung im Fokus
Fuchs Petrolub notiert damit nur knapp über dem 2018er-Jahrestief vom Dezember bei 34 Euro. Sollte diese Unterstützung nach unten durchbrochen werden, würde dies ein neues massives Verkaufssignal bedeuten. In diesem Fall dürfte es für die Notierungen schnell weiter abwärts gehen bis zur nächsten runden Marke bei 30 Euro.

Starker Abwärtstrend
Eine charttechnische Entspannung gibt es bei der Aktie dagegen erst dann wieder, wenn die bei 39 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zurückerobert wird. Die nächsten Kursziele wären dann 42 Euro (Januar-Top) und 51 Euro (2018er-Hoch). Vorerst notiert Fuchs Petrolub jedoch weiter in einem starken Abwärtstrend, wie der hohe negative Abstand von 11 Prozent zur 200-Tage-Linie zeigt.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der Fuchs-Petrolub-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des MDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX554A / ISIN: DE000HX554A1) auf der Short-Seite an. Wer von steigenden Notierungen bei Fuchs Petrolub profitieren möchte, hat mit den passenden Long-Produkten (WKN: HV9SB4 / ISIN: DE000HV9SB46) die Gelegenheit.

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