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Nachdem am Freitag die unerwartet positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten die Stimmung an den Aktienmärkten belasteten, fehlten zum Wochenstart positive Nachrichten, so dass DAX & Co. angesichts einer möglicherweise ausfallenden US-Zinssenkung kaum von der Stelle kamen.

Das war heute los. Im Blick standen zum Wochenstart zwei Konjunkturdaten. Die reale Produktion im Produzierenden Gewerbe in Deutschland lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai 2019 um 0,3 Prozent höher als im Vormonat. Die Industrieproduktion ist im Mai 2019 sogar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen.

Zudem wurden im Mai 2019 von Deutschland Waren im Wert von 113,9 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 93,4 Mrd. Euro importiert. Somit waren die deutschen Exporte im Mai 2019 um 4,5 Prozent und die Importe um 4,9 Prozent höher als im Mai 2018. Gegenüber dem April 2019 ergibt sich ein Anstieg der Exporte um 1,1 Prozent, während die Importe im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent zurückgingen. Der DAX konnte sich angesichts fehlender Impulse kaum von der Stelle bewegen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX hielten sich mit Blick auf den zurückhaltenden Handel die Gewinner und Verlierer die Waage. Mit am besten lief es heute für die Aktie von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Laut Bloomberg plant der Stahlkonzern derzeit mit zwei Szenarien für seine Aufzugsparte. Neben Gesprächen mit dem finnischen Wettbewerber Kone (WKN: A0ET4X / ISIN: FI0009013403) soll es auch Gespräche mit den Finanzinvestoren CVC und KKR sowie staatliche Vermögens- und Pensionsfonds geben. In der Spitze gewann die Aktie von thyssenkrupp mehr als 5 Prozent.

Auf der Verliererseite war unter anderem die Aktie von Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) zu finden. Nach negativen Analystenkommentaren gab die Aktie des Stuttgarter Autobauers zeitweise fast 2 Prozent nach.

Im MDAX machte heute die Aktie von Fuchs Petrolub (WKN: 579043 / ISIN: DE0005790430) von sich Reden. Kursverluste von zeitweise mehr als 5 Prozent resultierten aus einer gesenkten Prognose für das Gesamtjahr 2019. Aufgrund einer anhaltenden, globalen Marktschwäche rechnet der Schmierstoffhersteller angesichts eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs im ersten Halbjahr 2019 nicht mehr mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

Das steht am Dienstag an. Von Seiten der Wirtschaftsdaten bleibt es am Dienstag noch einmal ruhig. Mit Spannung schauen die Anleger auf die halbjährliche Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats am Mittwoch. Unternehmenszahlen werden morgen unter anderem von der Südzucker-Tochter Cropenergies und dem US-Getränkehersteller PepsiCo gemeldet.

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