Bildquelle: Pressefoto Sartorius AG

Wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Bei Sartorius flackert scheinbar unentwegt ein Strobo. Den Kurs der Sartorius-Vorzüge (WKN: 716563 / ISIN: DE0007165631) pumpt es nun schon seit zehn Jahren aufwärts. Gerade eben: schon wieder ein neues Rekordhoch. Sartorius bleibt eine ganz erstaunliche Aktie eines sehr guten Unternehmens (international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie). Das lassen sich Aktionäre offenbar gerne etwas kosten.

Wird für das Gesamtjahr ein Gewinn je Sartorius-Vorzugsaktie von 3,00 Euro unterstellt, würde sich ein prognostiziertes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von aktuell 63(!) errechnen. Da werden noch gewaltige Gewinnsteigerungen unterstellt, da kein Börsianer gerne 63 Jahre warten möchte, bis sein Einsatz wieder über einen gleichbleibenden Gewinn hereinverdient wäre.

Für einen KGV von 20 müsste der Gewinn je Vorzugsaktie auf 9,40 Euro steigen. Auf fünf Jahre gesehen müsste der Gewinn somit um knapp 26 Prozent je Jahr zulegen. Für das KGV von 20 dürfte der Kurs der Sartorius-Vorzugsaktie allerdings nicht steigen. Würde er in diesen fünf Jahren um durchschnittlich jährlich acht Prozent zulegen, stünde er am Ende bei 276 Euro. Um das KGV von 20 zu halten, wäre somit ein Gewinn von 13,80 Euro je Vorzugsaktie oder eine Gewinnsteigerung von im Schnitt jährlich von 36 Prozent nötig.

Kann das Sartorius schaffen?

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Bildquelle: Pressefoto Sartorius AG

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