Bildquelle: Pressefoto HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG

Die konjunkturelle Eintrübung schlägt sich inzwischen auch im Maschinenbau nieder. Der Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck (WKN: 731400 / ISIN: DE0007314007) klagt über eine zunehmende Investitionszurückhaltung seiner Kunden.

Mieses Quartalsergebnis
Dies sorgte für ein katastrophales Quartalsergebnis. Im ersten Quartal (per 30. Juni) verdoppelte sich der Nettoverlust, deshalb verringerte der im SDAX gelistete Konzern nun die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019/2020. Nur noch eine schwarze Null soll demnach erreicht werden.

Kosteneinsparungen
Heidelberger Druck will nun weitere Kosten sparen und Investitionen überprüfen, um das Ergebnis zu stabilisieren. Das laufende Effizienzprogramm soll fortgeführt werden, wie das Unternehmen in der vergangenen Woche mitteilte.

Analysten sind pessimistisch
Aufgrund der schlechten Geschäftsentwicklung senken viele Analysten nun die Kurszielprognosen. So hat bspw. das Analysehaus Warburg Research Heidelberger Druck von „Hold“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 1,45 auf 0,60 Euro gesenkt.

Penny Stock
Heidelberger Druck befindet sich bereits seit Mitte vergangenen Jahres im Sinkflug. Allein seit Anfang des Monats verlor die Aktie rund ein Drittel an Wert, womit Heidelberger Druck inzwischen zu einem Penny Stock wurde (aktuell: 0,93 Euro). Das nächste Korrekturziel ist die 0,80-Euro-Marke.

Anleger, die von der Schwäche von Heidelberger Druck überzeugt sind, können mit einem Short-Zertifikat (WKN: HZ166P / ISIN: DE000HZ166P0) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optimisten haben mit dem Long-Zertifikat auf den SDAX-Wert (WKN: HZ157N / ISIN: DE000HZ157N4) die Chance, auf steigende Kurse zu setzen.

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