Bildquelle: Pressefoto © Continental

Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) bekommt das aktuell raue Klima der Autobranche zu spüren: Sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Gewinn hat der Autozulieferer und Reifenhersteller deshalb die Geschäftsziele gesenkt.

Pkw-Produktion schwächelt
Da die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr wohl um 5 Prozent einbrechen dürfte, rechnet Continental nur noch mit einem Umsatz von 44 bis 45 Mrd. Euro. Vorher wurden noch 45 bis 47 Mrd. Euro prognostiziert, vorausgesetzt, dass sich der Fahrzeugmarkt stabil entwickelt.

Prognose herabgesetzt
Bei der um Sondereffekte bereinigten Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern rechnet Continental nur noch mit einer Spanne zwischen 7 und 7,5 Prozent. Der DAX-Konzern war schon vorsichtig ins Jahr gegangen mit dem ursprünglichen Ziel von 8 bis 9 Prozent.

Wirtschaftliche Unsicherheit
Für das zweite Halbjahr ist Continental weniger optimistisch als zuvor. „Grund dafür ist der fortlaufende Abwärtstrend der Automobilproduktion in Europa, Nordamerika und insbesondere in China. Auch die weiter ungelösten Handelskonflikte tragen zu wirtschaftlicher Unsicherheit bei.“, erklärte Continental-Finanzvorstand Wolfgang Schäfer.

Charttechnik angespannt
Nachdem Continental nach der Gewinnwarnung am Montagabend nachbörslich um rund 5 Prozent absackte, startete die Aktie am Dienstag mit einem kräftigen Gewinn von 6 Prozent in den Handel (aktuell: 123,76 Euro). Auch wenn der Kursrücksetzer damit wettgemacht werden konnte, bleibt die charttechnische Lage angespannt.

Abwärtstrend
Die Aktie notiert 8 Prozent unter der 200-Tage-Linie und damit in einem übergeordneten Abwärtstrend. Ein Test des Juli-Tiefs bei 115 Euro könnte in den nächsten Handelstagen folgen. Wird diese Unterstützung unterschritten, liegt das nächste Korrekturziel bei 100 Euro.

Ein neues Kaufsignal gibt es dagegen, wenn der Sprung über die bei 134,60 Euro verlaufende 200-Tage-Linie gelingt. Nächstes Kursziel ist dann das bisherige 2019er-Top vom April bei 157 Euro.

Anleger, die von der Schwäche von Continental überzeugt sind, können mit einem Short-Zertifikat (WKN: HX9R98 / ISIN: DE000HX9R984) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optimisten haben mit dem Long-Zertifikat auf den DAX-Wert (WKN: HX4R7N / ISIN: DE000HX4R7N6) die Chance, auf steigende Kurse zu setzen.

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