Nach einem soliden Start in die Woche geht es am deutschen Aktienmarkt trotz mehrerer Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen weiter aufwärts. In den USA ist die Gefahr eines erneuten Regierungsstillstandes abgewehrt. Auch die Geldpolitik bleibt Thema. So wird die EZB diese Woche möglicherweise ihren Kurs anpassen. Die US-Notenbank Fed dürfte dann Ende Juli den Leitzins senken.

Bei Jungheinrich (WKN: 621993 / ISIN: DE0006219934) ging die Investitionstätigkeit der Kunden neuerdings deutlich zurück. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen trüben sich ein, heißt es.

Der chinesische Autohersteller Baic nutzt das günstige Niveau und baut seine Beteiligung an Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) aus auf nun 5 Prozent.

Für ein positives Ausrufezeichen aber sorgte Eckert & Ziegler (WKN: 565970 / ISIN: DE0005659700) : Der Ausrüster medizinischer Anlagen erhöhte seine Gewinnprognose.

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) bekommt die kriselnde Autoindustrie voll zu spüren. Beim Umsatz und Ergebnis streicht Conti seine Ziele deutlich zusammen.

Der Maschinenbauer Dürr (WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204) senkt seine Erwartungen für das laufende Jahr. Dürr rechnet nur noch mit 5,5 bis 6 Prozent Marge, ein Prozentpunkt weniger als bisher erwartet.

Der Marktbericht aus Stuttgart von Börsenmoderator Andreas Groß

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

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