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Fisch ist ein beliebtes Lebensmittel – nicht nur in Deutschland. Sushi gilt beispielsweise  als Trend-Essen und wird auch außerhalb von Japan immer beliebter. Ebenso wächst die Weltbevölkerung immer weiter, während das Gesundheitsbewusstsein im gleichen Maß zunimmt und daher immer häufiger Fisch auf den Tisch kommt. Grund genug einmal nach entsprechenden Anlagemöglichkeiten zu schauen!

Gesundheitsfaktor

Fisch erfreut sich wachsender Beliebtheit. Unter anderem, weil er als besonders gesund gilt. Er ist proteinreich, liefert gesunde Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem enthält er wenig Kohlenhydrate. Es ist kein Zufall, dass die Menschen in Gegenden der Welt mit einem relativ hohen Fischverzehr besonders alt werden. Ein gutes Beispiel dafür ist Japan. Dort setzen die Menschen nicht nur auf viel Bewegung, Obst und Gemüse, um ein hohes Alter zu erreichen, sondern auch auf Fisch.

Beliebter Lachs

Lachs gilt heute als eine der beliebtesten Fischarten in Deutschland. Zwar findet man in vielen Flüssen immer wieder einzelne Exemplare, doch für den Massenverzehr sind die kleinen, heimischen Fangmengen nicht geeignet. Stattdessen richtet sich der Blick auf den Import aus Skandinavien und Nordamerika. Wildlachs ist dabei aber durchaus problematisch, denn die wachsende Nachfrage nach Fisch erhöht den Druck auf die Weltmeere. Schon heute leiden diese unter Überfischung – nicht nur bei Lachs.

Um der Überfischung Herr zu werden, spielt Aquafarming eine immer wichtiger werdende Rolle, um der Nachfrage Herr zu werden. Betrug der Pro-Kopf-Konsum von Fisch weltweit im Jahr 2010 noch 18,5 Kilogramm, so lag er 2018 bereits bei 20,7 Kilogramm. Entsprechend der Bevölkerung ist weltweit gesehen China das größte Erzeugerland von Fischereierzeugnissen und Aquakulturen. Für die Freunde von Lachs spielt China aber keine Rolle. Hier lohnt sich eher der Blick nach Norwegen. In den Gewässern der Fjorde und rund um kleine Inseln hat sich inzwischen eine richtige Lachsindustrie etabliert.

Bestes erstes Halbjahr

Doch die auf der ganzen Welt zunehmende Nachfrage nach Lachs kann nur bedient werden, wenn mehr oder größere Fischfarmen die Produktion aufnehmen. Da daneben auch Probleme wie Platzmangel und Krankheitsbefall zu lösen sind, experimentieren die großen Produzenten mit neuen Methoden, so etwa mobilen Lachsfarmen direkt im offenen Meer. Mit entsprechenden Fabrikschiffen könnte die Lachszucht abseits der Küstennähe revolutioniert werden.

Ungeachtet der möglichen Innovationen läuft das Geschäft mit dem Lachs bereits jetzt glänzend. Vor allem für die Norweger. Die Skandinavier exportieren im ersten Halbjahr 2019 1,3 Millionen Tonnen Seafood mit einem Exportwert von 51,2 Mrd. NOK. Dies ist ein Volumenrückgang von 13 Prozent, entspricht aber finanziell gesehen einer Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018. Viel wichtiger: Es ist ein Rekordwert für ein erstes Halbjahr und der Lachs trägt rund zwei Drittel zum Wertzuwachs bei.

Ein Index für alles

Diese starke Entwicklung dürfte vor allem den Unternehmen zugutekommen, die sich in Geschäftsfeldern rund um den Lachs bewegen. An diesem Punkt setzt der Nordic Fish Farmer Index an. Dieser bildet die Kursentwicklung von bis zu zehn Unternehmen ab, deren operative Hauptgeschäftsfelder in den Bereichen Fischzucht, Fischfang, Fischzuchtanlagen und der Verpackung und dem Vertrieb von Fisch liegen. Also entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das Aktienuniversum konzentriert sich auf Unternehmen, deren Heimatbörse in den skandinavischen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland liegt. Aktuell sind sieben Unternehmen im Index enthalten: Austevoll Seafood, Bakkafrost, Grieg Seafood, Leroy Seafood, Mowi, Norway Royal Salmon und Salmar. Mit Ausnahme von Bakkafrost von den dänischen Faröer-Inseln handelt es sich dabei um norwegische Unternehmen. Der berühmteste Vertreter ist mit Sicherheit Mowi (WKN: 924848 / ISIN: NO0003054108). Die Norweger firmierten bis 2018 als Marine Harvest und überzeugen nicht nur als weltgrößter Produzent von Zuchtlachs, sondern seit Jahren auch mit einer hohen Dividendenrendite.

Fazit. Mit einem entsprechenden Index-Zertifikat auf den Nordic Fish Farmer Index (WKN: DM9SEA / ISIN: DE000DM9SEA5) können Anleger auf die Wertentwicklung der nordeuropäischen Aquakultur-Branche setzen. Die Performance des Zertifikats kann sich dabei durchaus sehen lassen. Gestartet ist das Papier bei 100 Euro im Dezember 2017 und stieg zwischenzeitlich auf 178,89 Euro. Aktuell liegt es bei rund 160 Euro. Im marktEINBLICKE Zertifikate Musterdepot fand das Papier ebenfalls Einzug und ist seither eine Stütze unseres Depots. Für einen Neueinstieg in das spannende Themenzertifikat ist es noch nicht zu spät.

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