Bildquelle: Pressefoto Microsoft

Die Zukunft der Gaming-Industrie könnte sich grundlegend verändern, denn zukünftig soll es möglich sein, ohne Konsole, direkt über einen Streamingdienst zu zocken. Die Distribution soll sich folglich wesentlich umgestalten; Hersteller werden ihre Produkte nicht mehr auf Datenträgern oder zum Download anbieten müssen. Spiele sollen von überall und jederzeit per Abonnement für jedermann verfügbar sein. Daraus könnte ein erhebliches Wachstumspotenzial hervorgehen.

Laut Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) sollen weltweit rund zwei Milliarden Menschen gamen – ein Großteil davon auf ihren Smartphones oder Tablets. Und damit nicht genug, denn das Wachstumspotenzial sei noch immer groß – wie es auch die untenstehende Statistik aufzeigt. Kein Wunder also, dass die Tech-Riesen etwas vom Kuchen abhaben wollen. Entsprechend investieren viele der Tech-Unternehmen in das «Game-Streaming».

Gaming per Abonnement

Ähnlich wie Netflix für Filme oder Spotify für Musik soll es in Zukunft Plattformen für Games geben. Über ein Abonnement soll der Zugang zu jeglichen Spielen ermöglicht werden. Tech-Giganten wie Google und Microsoft arbeiten mit Hochdruck daran, diese Vision umzusetzen. Das größte Problem scheint zu sein, die Plattformen in der gewünschten Qualität, ohne Unterbrüche und ohne zeitliche Verzögerungen bereit zu stellen. Erste Plattformen wurden aber bereits vorgestellt – deren Demonstrationen konnten überzeugen. Der Beginn einer neuen Ära der Gaming-Industrie?

Google Stadia

Auf der Game Developers Conference in San Francisco hat Google die Gaming-Plattform Stadia vorgestellt, welche bereits Ende 2019 in den ersten Ländern zur Verfügung stehen soll. Der cloudbasierte Gaming-Service soll es Nutzern erlauben, Spiele überall und auf nahezu jedem Gerät zu spielen. Um dies zu erreichen will Google die Infrastruktur seiner Cloud sowie die Videoplattform YouTube nutzen. Das große Ziel: «Leute sollen künftig alle möglichen Spiele auf allen möglichen Plattformen zocken können»…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Microsoft

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