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Trotz der fast schon geschichtsträchtigen Dimension der gestrigen Fed-Leitzinssenkung, wollte dem DAX am heutigen Donnerstag der ganz große Ausbruch nicht gelingen. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Handelstag. Die Vorzeichen wechselten einige Male. Anleger versuchten herauszufinden, was der Schritt der Fed für die kommenden Wochen und Monate bedeutet.

Das war heute los. Insbesondere geht es um die Frage, ob die US-Notenbank auf die erste Leitzinssenkung seit mehr als zehn Jahre möglichst bald die nächste folgen lassen wird. Während sich der DAX die meiste Zeit des Tages um den Vortagesschluss drehte, verbuchten die US-Märkte einen starken Handelsauftakt. Offenbar glauben Investoren an der Wall Street, dass wir bald wieder von der Fed hören sollten, wenn es um eine mögliche Lockerung der Geldpolitik geht.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Die Aktie des Börsenbetreibers kletterte zeitweise um mehr als 5 Prozent in die Höhe. Positiv ausgewirkt hatte sich vor allem das milliardenschwere Vorhaben der London Stock Exchange (LSE), den Finanzdatenanbieter Refinitiv zu übernehmen.

Deutlich schlechter lief es für Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101). Die Aktie des Technologiekonzerns landete mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 6 Prozent am DAX-Ende. Siemens legte seine jüngsten Quartalszahlen vor. Dabei sprach das Management von einer erheblichen Eintrübung der Schlüsselmärkte des Unternehmens. Die Jahresziele konnten bestätigt werden, allerdings sei es laut Unternehmenseinschätzung herausfordernder geworden, das Ziel eines vergleichbaren moderaten Wachstums der Umsatzerlöse zu erreichen. Zudem wird die operative Marge im Industriegeschäft nur noch am unteren Ende der in Aussicht gestellten Spanne von 11 bis 12 Prozent gesehen.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Woche stehen die offiziellen Juli-Arbeitsmarktaden in den USA im Fokus. Diese dürften Anlegern einen Hinweis liefern, ob die gestrige Leitzinssenkung der Notenbank Fed eine einmalige Sache war oder ob sich die Märkte auf mehrere Leitzinssenkungen einstellen dürfen. Am morgigen Freitagnachmittag erreicht uns aus den USA außerdem das neueste Konsumklima der Uni Michigan. Hierzulande werden unter anderem die Juni-Einzelhandelsumsätze in der Eurozone veröffentlicht. Unternehmensseitig dürfte vor allem die Allianz im Fokus stehen. Der Versicherer gibt seine neuesten Quartalsergebnisse bekannt. 

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