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Zu Beginn der neuen Handelswoche ging der Ausverkauf an den weltweiten Aktienmärkten weiter. Der DAX verlor zeitweise mehr als 2 Prozent an Wert. Für die Nervosität unter den Marktteilnehmern sorgte die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA.

Das war heute los. Nachdem US-Präsident Donald Trump Strafzölle auf weitere chinesische Importe angekündigt hatte, fragten sich Marktteilnehmer, wie die chinesische Seite reagieren würde. Nun kam offenbar die Antwort. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Yuan auf. Erstmals seit mehr als elf Jahren wurde die Marke von 7,00 Yuan nach oben durchbrochen. Möglicherweise ist die chinesische Notenbank nicht mehr bereit, den Kurs des Yuan zu stützen, sondern strebt eher danach, die heimische Währung im Handelskonflikt abzuwerten. Kein Wunder, dass aus den USA bereits Vorwürfe hinsichtlich einer Währungsmanipulationen die Runde machten.

Neben einer möglichen Abschwächung des Yuan könnte China als weitere Antwort auf die jüngsten Strafzölle auf Agrarimporte aus den USA verzichten. Bloomberg berichtete, dass die Pekinger Regierung Staatsunternehmen bereits angewiesen hätte, Importe von US-Agrarprodukten auszusetzen. Angesichts dieser Zuspitzung im Handelsstreit zeigten sich Investoren besorgt und fragten sogenannte Sicherheitsinvestments verstärkt nach. So konnte Gold ein neues Sechsjahreshoch erklimmen.

Das waren die Tops & Flops. Dem schwachen Gesamtmarktumfeld konnten sich nicht viele Aktien entziehen. Dazu gehörten in erster Linie sogenannte defensive Werte. Im DAX überzeugte außerdem Linde (WKN: A2DSYC / ISIN: IE00BZ12WP82). Die Aktie des Industriegase-Spezialisten konnte trotz der allgemeinen Börsenturbulenzen zeitweise ein Kursplus von etwas mehr als 3 Prozent verbuchen. Anleger zeigten sich angesichts der für das zweite Quartal vorgelegten Ergebnisse überzeugt. Zudem wurde die Prognose angehoben. Während die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich bei 7,2 Mrd. US-Dollar stagnierten, kletterte das bereinigte operative Ergebnis um 6 Prozent auf 1,3 Mrd. US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Management von einem bereinigten Gewinn je Aktie in Höhe von 6,95 bis 7,18 US-Dollar aus. Bisher sollte mindestens ein Wert von 7,00 US-Dollar erreicht werden.

Zu den größten DAX-Verlierern gehörte heute adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Die Aktie des Sportartikelherstellers büßte zeitweise etwas mehr als 5 Prozent an Wert ein. Anleger nahmen weitere Gewinne mit, nachdem das Papier vor wenigen Tagen noch eine steile Kursrallye verzeichnet hatte und auf ein neues Rekordhoch geklettert war.

Das steht morgen an. Am morgigen Dienstag werden in den USA keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Auch hierzulande ist die Nachrichtenlage eher dünn. Es werden lediglich die Juni-Daten zum deutschen Industrie-Auftragseingang veröffentlicht. Dafür sollte es auf Unternehmensseite etwas interessanter zugehen. Es stehen weitere Quartalsergebnisse im Fokus. Berichten werden unter anderem Beiersdorf, Deutsche Post und Walt Disney.

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