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Die Notenbanken enttäuschten die hohen Erwartungen der Anleger, der Handelskonflikt zwischen den USA und China eskaliert, im Nahen Osten ist kein Ende der Spannungen in Sicht, die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit ist gestiegen und die realwirtschaftlichen Daten bleiben überwiegend schwach. Diese Gemengelage spiegelt sich derzeit in deutlich fallenden Aktienkursen und einem anziehenden Goldpreis wider.

Sollte nicht von mindestens einem der genannten Aspekte ein eindeutiges Entspannungssignal kommen, dürfte die Korrektur der Aktien anhalten. Konjunkturdaten sind in dieser Woche rar. Zwar überraschten die Juni-Auftragseingänge für die deutsche Industrie mit einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Mai positiv. Doch wird das Wachstum der deutschen Industrieproduktion im Juli erneut negativ erwartet. Damit liegt der derzeitige Fokus auf der unberechenbaren Nachrichtenlage zum Handelskonflikt, der nach der Abwertung der chinesischen Währung Yuan leicht zu einem Währungskrieg werden könnte.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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