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Die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) konnte in ihrem 2019er-Halbjahresbericht auf einige kleine Erfolge verweisen. Allerdings bekommt es das Finanzinstitut auch immer mehr mit einem schwierigen Gesamtmarktumfeld zu tun. Neben der europäischen Konjunktureintrübung sieht es auch nicht nach einer baldigen Leitzinserhöhung vonseiten der EZB aus.

Ergebnisrückgang

Zwischen Januar und Juni wurde ein operatives Ergebnis in Höhe von 542 Mio. Euro erzielt. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 659 Mio. Euro. Im zweiten Quartal schrumpfte das Ergebnis um 25,7 Prozent auf 298 Mio. Euro. Das Institut hatte mit mehr Kreditausfällen zu kämpfen. Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis lag im ersten Halbjahr bei 391 Mio. Euro (Vorjahr: 533 Mio. Euro) und im zweiten Quartal bei 271 Mio. Euro (Vorjahr: 272 Mio. Euro).

Die Commerzbank verwies vor allem auf einige Erfolge beim Kundenwachstum in Deutschland. Im ersten Halbjahr seien netto 232.000 neue Privatkunden hinzugekommen. Im zweiten Quartal kamen 108.000 Nettoneukunden hinzu. Zudem wurden seit 2016 11.400 Firmenkunden begrüßt. Trotzdem schrumpften die bereinigten Konzernerträge im zweiten Quartal auf 2,095 Mrd. Euro, nach 2,16 Mrd. Euro im Vorjahr.

Pessimistischer Ausblick

In Bezug auf die weiteren Aussichten schlug das Commerzbank-Management einige pessimistische Töne an. Laut Vorstandschef Martin Zielke würden die Herausforderungen für die Branche und für die Commerzbank weiter zunehmen. Weitere Investitionen könnten nötig sein und möglicherweise die Ergebnisse belasten.

Noch rechnet das Institut für 2019 mit einem leichten Anstieg des Konzernüberschusses, allerdings sei dieses Ziel laut Unternehmenseinschätzung aufgrund der jüngsten Ergebnisschwäche sowie der sich spürbar eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Lage und der zunehmend von Unsicherheit geprägten geopolitischen Situation deutlich ambitionierter geworden.

FAZIT. Die Commerzbank-Aktie bleibt günstig und lädt Schnäppchenjäger weiterhin zum Einstieg ein. Allerdings sieht es nicht nach einer schnellen Erholung des MDAX-Wertes aus. Die europäische Konjunkturabkühlung und die anhaltend lockere Geldpolitik der EZB erschweren die Erholungsbemühungen des Instituts. Anleger sollten abwarten.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX68PM / ISIN: DE000HX68PM2) auf der Long-Seite an. Pessimisten haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HZ1FX5 / ISIN: DE000HZ1FX51) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

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