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Trotz einer zwischenzeitlichen Kurserholung im DAX zeigte sich am heutigen Mittwoch sehr deutlich, dass die Nervosität im Markt bleibt.

Das war heute los. Am Vormittag herrschte an den Börsen noch Erleichterung, nachdem die chinesische Notenbank die Landeswährung Yuan wieder unter die Marke von 7,00 Yuan je Dollar gedrückt hatte. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Eskalationsspirale im Handelskrieg vorerst nicht weiterdreht. Dafür spricht auch ein Kommentar von Larry Kudlow, dem Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, laut dem die USA an einer Fortsetzung der Verhandlungen zur Lösung des Zollkonflikts mit China interessiert seien.

Diese Entspannung führte dazu, dass der DAX zeitweise Kurszuwächse von 1,5 Prozent verbuchen konnte. Am Nachmittag drehte sich die Stimmung jedoch. Die US-Börsen wiesen im frühen Handel deutliche Verluste auf. Anleger zeigten sich verunsichert und flüchteten in so genannte Sicherheitsinvestments. Dazu gehörte insbesondere Gold. Das Edelmetall kletterte erstmals seit 2013 über die Marke von 1.500 US-Dollar pro Feinunze. Die Verunsicherung der Anleger sorgte dafür, dass der DAX seine Gewinne abgab und am Nachmittag sogar leicht in der Verlustzone rutschte. Im späten Handel konnte sich das Barometer jedoch wieder fangen.

Das waren die Tops & Flops. Der mit Abstand größte Gewinner im DAX war Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Die Aktie kletterte zeitweise um mehr als 7 Prozent in die Höhe. Befeuert wurde die Aktie durch einen Bericht der Wirtschaftswoche, demzufolge der für den 19. August angesetzte nächste US-Prozess um mögliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter offenbar verschoben wird. Ob das auch andere Prozesse betrifft, ist noch unklar, ebenso unklar ist, welche Gründe es für die mögliche Verschiebung gibt. Zudem reagierten Anleger positiv auf den Verkauf der Bayer-Beteiligung am Chemieparkbetreiber Currenta.

Zu den Schlusslichtern im DAX gehörte Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060), und das trotz guter Geschäftszahlen. Denn im zweiten Quartal verzeichnete der Experte für den digitalen Zahlungsverkehr ein Umsatzplus von 37 Prozent auf 643 Mio. Euro. Der Gewinn stieg um 57 Prozent auf 131 Mio. Euro an. Wegen der starken Zahlen und des anhaltenden Booms beim Online-Shopping wurde die Ergebnisprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnet Wirecard jetzt mit einem Jahreswert von 765 Mio. bis 815 Mio. Euro (zuvor: 60 bis 810 Mio. Euro).

Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag veröffentlicht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihren Frühindikator für den Monat Juni. Daneben gibt es weitere Quartals- und Halbjahreszahlen von zahlreichen Unternehmen wie u.a. Deutsche Telekom, adidas, Hannover Rück und thyssenkrupp.

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