Bildquelle: Uber

Ups, das war eine Enttäuschung, was da Uber (WKN: A2PHHG / ISIN: US90353T1007) vorlegte. Am Donnerstag nach Börsenschluss in New York zeigte die Bilanz des Unternehmens eines auf: Tiefrote Zahlen. Umsatzerwartung verpasst und dazu einen Milliardenverlust. Viel fährt da augenscheinlich nicht auf den Straßen…

Umso bitter war, dass der Konkurrent Lyft (WKN: A2PE38 / ISIN: US55087P1049) einen Tagt zuvor besser als erwartete Zahlen ablieferte – doppeltes Autsch quasi für Uber.

Uber meldete derweil für die vergangenen drei Monate einen Nettoverlust von 5,2 Mrd. US-Dollar, der bisher höchste Verlust in seiner Firmen-Geschichte. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag der Nettoverlust bei 878 Mio. US-Dollar. Zur Ehre von Uber sei gesagt, dass der Verlust zu einem großen Teil mit Aufwendungen für Mitarbeiteraktien im Zusammenhang mit dem Börsengang verbunden ist – in Höhe von 3,9 Mrd. US-Dollar. Dennoch unterm Strich ist es ein dickes Minus.

Den Umsatz bezifferte Uber im zweiten Quartal auf 3,2 Mrd. US-Dollar, Analysten hatten im Schnitt aber mit 3,4 Mrd. US-Dollar gerechnet.

Der Blick auf den Chart:

Nachdem Uber Ende Juni ein Top bei 46,38 US-Dollar markierte, setzten die Notierungen in den folgenden Tagen auf die runde 43er-Marke zurück. Es folgte ein Seitwärtslauf bis Ende Juli und ein scharfer Rücksetzer auf 39 US-Dollar bis zum 5. August. Auf Höhe dieser Unterstützung bildete der Mietwagenvermittler in den folgenden Handelstagen einen Boden aus, woraufhin die Aktie am gestrigen Donnerstag einen Sprung um 8 Prozent auf rund 43 Euro machte.

Charttechnisch gilt es jetzt, den nächsten Widerstand bei 44,50 US-Dollar zu überwinden. Die nächsten Kursziele stellen sich dann auf das Hoch von Ende Juni (46,38 US-Dollar) und auf die runde 50er-Marke. Im Fall eines erneuten Rücksetzers dürfte die Unterstützung bei 39 US-Dollar getestet werden. Sollte dieser Haltebereich unterschritten werden, eröffnet sich weiteres Rückschlagspotenzial bis zum intraday-Tief vom 13. Mai bei rund 36 US-Dollar.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der Uber-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des Fahrdienstvermittlers profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC1NRV / ISIN: DE000MC1NRV2) auf der Short-Seite an.

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