Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

Nun also doch: Nachdem es Mitte Juli noch danach aussah, dass AMS (WKN: A118Z8 / ISIN: AT0000A18XM4) das Interesse an Osram (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) verloren hat, plant AMS nun doch den Kauf.

Dabei stellt der österreichische Sensor-Chip-Hersteller nach der geplanten Übernahme des Münchner Lichttechnik-Unternehmens Osram eine Stärkung des Standorts in Regensburg in Aussicht. Der Konzernchef von AMS erklärte in einer Telefonkonferenz: „Wir wollen Teile der Produktion von Asien nach Deutschland übersiedeln”.

Stillhalteabkommen soll aufgehoben werden
AMS plant bis zum 15. August ein bis zu 4,3 Mrd. Euro schweres Übernahmeangebot für Osram vorzulegen und damit die beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle auszustechen. Laut dem AMS-Vorstandsvorsitzenden ist die Voraussetzung dafür die Aufhebung eines Stillhalteabkommens mit Osram.

Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2020
Sollte der Osram-Vorstand grünes Licht geben, sei der Beginn der Angebotsfrist für den 5. September geplant. “Wir erwarten, dass wir im vierten Quartal diesen Jahres eine Aktionärsversammlung haben werden, um die Kapitalmaßnahme zu genehmigen”, erklärte Everke. Der AMS-Chef rechnet damit, die Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2020 abzuschließen.

Neues Kaufsignal
Die Bekanntgabe der geplanten Übernahme sorgt an der Börse bei Osram für einen kräftigen Kurssprung. Die Aktie startet den Handel am Montagvormittag mit einem Plus von über 8 Prozent (aktuell: 34,38 Euro). Damit hat Osram die bei 33,90 Euro verlaufende 200-Tage-Linie überwunden und ein neues Kaufsignal generiert.

Gewinnpotenzial: 20 Prozent
Das nächste Kursziel ist das bisherige 2019er-Top vom Februar bei 41,15 Euro. Das bedeutet ein mittelfristiges Gewinnpotenzial von rund 20 Prozent.

Anleger, die von der Stärke von Osram überzeugt sind, können mit einem Turbo Long (WKN: MC2M4Z / ISIN: DE000MC2M4Z8) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Zertifikat (WKN: MC0FBL / ISIN: DE000MC0FBL5) die Chance, auf sinkende Kurse zu setzen.

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