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Nach einem stabilen Handelsauftakt ging der DAX am heutigen Mittwoch auf Tauchstation. Dabei verlor der deutsche Aktienleitindex in der Spitze mehr als 2 Prozent. Die erneuten Verluste zeigen, dass die Angst vor einer möglichen Rezession hoch ist und der Handelsstreit zwischen den USA und China noch immer lodert.

Das war heute los. Der abermalige Kursrücksetzer im DAX beschleunigte sich durch die Bekanntgabe des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das zweite Quartal durch das Statistische Bundesamt. Handelskonflikte und eine schwache Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft an die Schwelle zur Rezession geführt. Das BIP verringerte sich von April bis Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Darüber hinaus bremst der US-chinesische Handelskonflikt die exportabhängige chinesische Industrie. Deren Produktion wuchs im Juli mit 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr so langsam wie seit mehr als 17 Jahren nicht mehr. Die derzeit enttäuschenden Konjunkturdaten drückten heute auch die Ölpreise. Gold konnte dagegen aufgrund der Nervosität im Markt deutlich zulegen.

Das waren die Tops & Flops. Die einzige Aktie, die im DAX zeitweise ein deutliches Plus verbuchen konnte (in der Spitze rund 2 Prozent), war RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Der Essener Konzern konnte dank eines starken Energiehandelsgeschäfts den Gewinn im ersten Halbjahr deutlich steigern. Das bereinigte Nettoergebnis steig auf 914 Mio. Euro an, nach 683 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018.

Zu den größten Verlierern im DAX gehörte thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Die Aktie gab zeitweise mehr als 5 Prozent ab. thyssenkrupp wird weiterhin durch Zukunftssorgen belastet. Nach einer aktuellen Analysten-Studie hat das nach dem Fusions-Aus mit Tata Steel wieder konsolidierte Stahlgeschäft die bilanzielle Lage bei dem Konzern deutlich verschlechtert.

Das steht morgen an. Am Donnerstag gibt das Statistische Bundesamt die Anzahl der Baugenehmigungen für den Monat Juni bekannt. Daneben werden wieder etliche Quartalsergebnisse veröffentlicht. Zu den Unternehmen, die Einblick in ihre Geschäftszahlen geben, zählen unter anderem 1&1 Drillisch, K + S, United Internet, Xing und Wal-Mart. 

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