Bildquelle: Pressefoto K+S AG

Dank guter Preise für Düngemittel und höherer Produktionsmengen in den Werken Werra und Bethune konnte K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) im zweiten Quartal den Umsatz deutlich steigern. Dieser erhöhte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 um 8 Prozent auf 879 Mio. Euro.

Wechsel in die Gewinnzone
Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbesserte sich um 24 Prozent auf 130 Mio. Euro. Beim Gewinn standen 2,6 Mio. Euro zu Buche, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 9,4 Mio. Euro eingefahren wurde.
Höhere Verkaufszahlen und Kalipreise haben dem MDAX-Konzern Rückenwind gegeben. Auch der gesunkene Eurokurs wirkte sich bei K+S positiv auf das Quartalsergebnis aus.

Positiver Ausblick
Der Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr rechnet 2019 daher nun mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 730 bis 830 Mio. Euro, nachdem er bisher 700 bis 850 Mio. Euro prognostiziert hatte. Die Mitte des neuen Ausblicks von 780 Millionen Euro liegt allerdings unter der durchschnittlichen Schätzung von Analysten.

Aktie im Abwärtstrend
An der Börse verzeichnet K+S am Donnerstagvormittag einen Gewinn von rund 3 Prozent (aktuell: 14,04 Euro). Charttechnisch bleibt die Aktie trotzdem weiter angeschlagen. K+S notiert im Abstand von 14 Prozent unter der 200-Tage-Linie (16,30 Euro) und damit in einem deutlichen Abwärtstrend. Die nächste Unterstützung ist das Tief vom Dienstag bei rund 13 Euro.

Auf der Oberseite würde es ein neues Kaufsignal geben, wenn die 200-Tage-Linie zurückerobert wird. Gelingt der Aufwärtstrendwechsel, liegt das nächste Kursziel bei 18,50 Euro, dem bisherigen 2019er-Top vom April.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der K+S-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie dieses Mini Future Long (WKN: GB0HA5 / ISIN: DE000GB0HA50). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieses Mini Future Short (WKN: GA9A1V / ISIN: DE000GA9A1V6).

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