Bildquelle: Pressefoto United Internet

Wegen des schwächeren Hardware-Geschäfts und der verstärkten Nachfrage von Bestandskunden nach LTE-Mobilfunktarifen senkt United Internet (WKN: 508903 / ISIN: DE0005089031) die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2019.

Beim Gesamtumsatz wird nun nur noch mit einem Wachstum von 2 Prozent gerechnet anstatt der bisher erwarteten 4 Prozent, verkündete der MDAX– und TecDAX-Konzern bei Vorlage der Halbjahreszahlen am Mittwochabend. Bereinigt um das renditeschwache Hardware-Geschäft werde ein Anstieg um 3 Prozent erwartet.

Aufgrund des geringen Ergebnisbeitrags des Hardware-Geschäfts und des vorteilhaften LTE-Einkaufsmodells ergäben sich dadurch beim EBITDA aber keine wesentlichen Auswirkungen, heißt es in der Mitteilung der Muttergesellschaft von 1&1 Drillisch (WKN: 554550 / ISIN: DE0005545503) weiter.

Deutlich mehr Kunden
Im ersten Halbjahr steigerte der Internet-Provider die Zahl der Kundenverträge um 440.000 auf 24,3 Mio. Der Umsatz legte um 1,1 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro zu. Das EBITDA erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 630 Mio. Euro und das EBIT um 4,5 Prozent auf 391 Mio. Euro.

Kurseinbruch
Die herabgesetzte Umsatzprognose sorgte an der Börse für einen scharfen Kurseinbruch. Die Aktie von United Internet setzte um 9 Prozent auf 24,26 Euro zurück.

Hier liegt das nächste Korrekturziel
United Internet ist damit auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2013 gefallen und hat ein neues, massives Verkaufssignal generiert. Es eröffnet sich jetzt ein weiteres Verlustpotenzial bis zur runden 20-Euro-Marke.

Anleger, die von der Schwäche von United Internet überzeugt sind, können mit einem Mini-Future-Short-Zertifikat (WKN: HZ0JDC / ISIN: DE000HZ0JDC2) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Wer dagegen bei United Internet auf steigende Kurse setzen möchte, kann das Mini-Future-Zertifikat (WKN: HX7YG2 / ISIN: DE000HX7YG25) dazu nutzen.

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