Bildquelle: Pressefoto BASF SE

Trotz der jüngsten Gewinnwarnungen will BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) die Dividende perspektivisch anheben, wie der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermöller gegenüber dem „Handelsblatt“ erklärte. Brudermüller verwies auf die Finanzkraft und die Zuverlässigkeit von BASF.

Handelskonflikt belastet
Die aktuelle Schwäche des DAX-Konzerns begründete Brudermüller mit der „deutlichen Verlangsamung des Wachstums, insbesondere in der Autoindustrie“. Laut Brudermüller kommt der schwerwiegende Handelskonflikt zwischen den USA und China hinzu, der das Asien- und Chinageschäft belastet.

Dem Konzernchef zufolge hat das Management vor diesem Hintergrund die Neuausrichtung des Konzerns beschleunigt. „Ich glaube, jedem in der BASF ist heute klar, dass sich etwas ändern muss. Stillstand ist angesichts der neuen Herausforderungen keine Option.“

Charttechnik angespannt
An der Börse wurde die Erklärung von Martin Brudermöller positiv aufgenommen. Die Aktie von BASF startete den Handel am Montagvormittag mit einem deutlichen Kursgewinn von 1,9 Prozent (aktuell: 57,95 Euro). Charttechnisch bleibt die Lage aber weiter angespannt.

Hier liegt die nächste Unterstützung
BASF notiert nur knapp über dem 7-Jahres-Tief vom Donnerstag bei 56,20 Euro. Sollte diese Unterstützung unterschritten werden, wäre dies ein neues massives Verkaufssignal. Nächstes Korrekturziel ist dann die runde 50er-Marke.

Auf der Oberseite gilt es, die bei 64,30 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zurückzuerobern. Im Anschluss liegt das nächste Kursziel bei 74,49 Euro, dem bisherigen Jahreshoch vom April.

Wer gehebelt von Kursverlusten der BASF-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Short Mini Future (WKN: VF4Z62 / ISIN: DE000VF4Z628). Für Optimisten existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future (WKN: VT5XWX / ISIN: DE000VT5XWX8).

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