Bildquelle: Pressefoto freenet

Nach einem starken Jahresauftakt hofften Anleger im Fall der freenet-Aktie (WKN: A0Z2ZZ / ISIN: DE000A0Z2ZZ5) auf die ganz große Aufholjagd. Allerdings wurde nichts daraus. Es kam unter anderem das turbulente Börsenumfeld dazwischen. In den vergangenen Wochen konnte sich das TecDAX– und MDAX-Papier zumindest etwas stabilisieren und den zwischenzeitlichen Kursverfall stoppen.

Die Analysten bei GSC Research sind sogar der Ansicht, dass die erwartete Dividendenrendite von sage und schreibe 9,6 Prozent die freenet-Aktie derzeit recht gut nach unten absichern würde. Zwar haben die Marktexperten der zwischenzeitliche Kursschwäche Rechnung getragen und das Kursziel für das Papier leicht von 22,00 Euro auf 21,00 Euro gesenkt, jedoch das Rating aufgrund des niedrigen Kursniveaus von „Halten“ auf „Kaufen“ geändert.

Es ist jedoch nicht nur die günstige Einstiegsgelegenheit, die von Analystenseite hervorgehoben wird. Es wird darauf verwiesen, dass freenet zuletzt den in der Branche beobachteten Rückgang bei den Postpaid-Mobilfunkkunden teilweise durch die Gewinnung neuer Nutzer für den im Mai eingeführten, positiv vom Markt aufgenommenen Tarif freenet FUNK, kompensieren konnte.

Außerdem könnte freenet mit Ausbau der Angebotspalette als Reaktion auf einen gesättigten Mobilfunkmarkt Erfolg haben. Zudem würde der Vorstand damit rechnen, von dem zu erwartenden Eintritt von United Internet (WKN: 508903 / ISIN: DE0005089031) mit seiner Tochtergesellschaft 1&1 Drillisch (WKN: 554550 / ISIN: DE0005545503) als viertem Netzbetreiber in den deutschen Mobilfunkmarkt profitieren zu können.

FAZIT. Während freenet zuletzt mit einem herausfordernden Mobilfunkmarkt zu kämpfen hatte, konnte das Unternehmen im Segment TV und Medien auf einige Erfolge verweisen. Besonders hervorgehoben wurde bei der Vorlage der 2019er-Halbjahresergebnisse die weiterhin positive Entwicklung der waipu.tv Kunden, die die hohe Attraktivität des IPTV-Produkts unterstreichen würde. Angesichts des derzeitigen Börsenumfeldes dürfte dies jedoch nicht ausreichen, um der freenet-Aktie zu einem schnellen Comeback zu verhelfen. Zumal auch die Beteiligung an Sunrise Communications aus der Schweiz freenet derzeit Kopfschmerzen bereitet.

Wer in Bezug auf die freenet-Aktie optimistisch ist, jedoch eine Alternative zu einem Direktinvestment sucht, kann mithilfe von entsprechenden Hebelprodukten auf den TecDAX-Wert (WKN: HX88E7 / ISIN: DE000HX88E70) setzen. freenet-Shorties stehen ebenfalls eine ganze Menge passender Hebelprodukte zur Verfügung wie dieser HVB Mini Future Bear (WKN: HX9HQP / ISIN: DE000HX9HQP3).

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Bildquelle: Pressefoto freenet

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