Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Ein Kursanstieg wie der von EUR 55,50 auf EUR 67,72 innerhalb von zwei Tagen lässt sich bei DAX-Konzernen nur selten beobachten. Doch genau diesen Kursanstieg legte die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) diesen Monat hin. Und zwar bereits als Gerüchte über den Verkauf der Tiermedizinsparte aufkamen und ein Bloomberg Bericht über eine etwaige Einigung in den Glyphosat Prozessen veröffentlicht wurde.

Danach gab die Aktie wieder etwas ab, konnte sich aber im Zuge der Unruhe am Markt in der letzten Woche vom DAX abkoppeln und als einer der wenigen Werte eine positive Performance liefern.

Aktuell handelt die Aktie wieder bei EUR 67,85, was 15,95 Euro über dem Tiefststand der Anfang Mai markiert wurde, liegt. Auffällig ist wie sensibel die Aktie auf gute Nachrichten reagiert, ein weiteres Beispiel war die Offenlegung der Beteiligung durch Elliott und Verkündung eines Sonderausschusses zu den Prozessen, Ende Juni.

Elliott Capital

Über das Engagement von Paul Singers Investment Vehikel war bereits seit dem Jahreswechsel spekuliert worden, die Bestätigung gab es jedoch erst in Form eines Statements der Gesellschaft. Ungefähr 2 % der Bayer-Aktien sollen im Besitz des Hedgefonds sein, offengelegt werden musste diese Beteiligung nicht, da die Schwelle für eine Verpflichtung dazu erst bei 3 % liegt. Bisher zeigt sich der Fonds von seiner freundlichen Seite und könnte auch die treibende Kraft hinter dem Verkauf der Tiermedizinsparte und der Akquisition eines Biotech Unternehmens Anfang des Monats gewesen sein…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

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