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Im französischen Biarritz konnten beim G7-Gipfel zumindest einige Ergebnisse erzielt werden, darunter Absichtserklärungen zu erneuten Verhandlungen mit dem Iran inkl. U.S.-Beteiligung und die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China.

Zu einer bevorstehenden Einigung im Handelsstreit mit Europa äußerte sich U.S.-Präsident Trump zudem zuversichtlich. Die erneute Hoffnung auf konkrete Fortschritte in diesen politischen Kernkonflikten reichte, um den Aktienbörsen einen guten Start in die neue Handelswoche zu bescheren.

Die positive Stimmung konnte auch der erneut enttäuschende ifo-Geschäftsklimaindex nicht trüben. In dieser Woche sind vor allem der GfK-Konsumklimaindex sowie der deutsche Arbeitsmarktbericht von Interesse. Angesichts der deutlichen Stimmungseintrübung im Dienstleistungssektor und im Handel ist von einem weiteren Rückgang der Konsumentenstimmung auszugehen. Diese dürfte auch von dem absehbaren Anstieg der Anträge auf Kurzarbeit belastet werden. Die realwirtschaftlichen Perspektiven bleiben vorerst negativ.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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