Bildquelle: markteinblicke.de

Nach einem richtungslosen Handelsauftakt konnte der DAX am heutigen Dienstagnachmittag zeitweise deutlich in die Gewinnzone vorstoßen. Allerdings hielt dieses Stimmungshoch nicht bis zum Schluss an. Für Kursauftrieb sorgte zwischenzeitlich eine positive Nachricht aus China.

Das war heute los. Die Volksrepublik kündigte an, dass die Autokonjunktur im Reich der Mitte gestärkt werden soll. Das chinesische Kabinett rät Regionalregierungen, Restriktionen beim Autokauf schrittweise zu lockern oder abzuschaffen. Gleichzeitig sollen verstärkt Anreize zum Kauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben geschaffen werden. Trotz dieses positiven Impulses dürfte der Handelsstreit mit den USA die Marktstimmung weiter belasten. So hat eine regierungsnahe chinesische Zeitung jüngst dementiert, dass in China wegen der neuen Zolldrohungen Donald Trumps irgendein Umdenken stattgefunden habe.

Auch die Konjunkturdaten mahnen zur Vorsicht. Nach den schwachen Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindexes am Montag bestätigt auch die zweite Schätzung zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP), dass ein konjunktureller Abschwung droht. So fiel das BIP von April bis Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im ersten Quartal war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen. Nichtsdestotrotz konnte der DAX teils deutliche Zugewinne verzeichnen. Zeitweise ging es für die Notierungen im Laufe des Nachmittags um rund 1 Prozent nach oben, bevor der DAX seine Gewinne zum großen Teil wieder abgeben musste.

Das waren die Tops & Flops. Auch heute gehörte die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zu den größten Gewinnern im DAX. In der Spitze verbuchte die Kranich-Airline einen Kursgewinn von rund 5 Prozent. Die Lufthansa profitierte von einer neuen Aktienkaufempfehlung und angehobenen Gewinnschätzungen.

Ebenfalls auf der Gewinnerseite im DAX standen am späten Nachmittag ganz weit vorne die Energiekonzerne RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) und E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999), die zeitweise Kursgewinne von über 2 Prozent verbuchten. Ein Grund für den aktuellen Kursaufschwung ist die für September erwartete Zustimmung der Kartellbehörden, mit der die Aufteilung des Geschäfts der RWE-Tochter Innogy zwischen E.ON und RWE endlich abgeschlossen werden könnte.

Zu den Schlusslichtern im DAX zählte unter anderem die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055), die am Nachmittag um bis zu 2 Prozent nachgab. Wenige Tage vor Beginn des ersten Cum-Ex-Prozesses ist die Tochtergesellschaft Clearstream ins Visier der Fahnder geraten. Am Dienstag ließ die Staatsanwaltschaft Köln Räume des Unternehmens in Eschborn bei Frankfurt durchsuchen, wie das Handelsblatt berichtete.

Das steht morgen an. Das ifo-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München stellt die Ergebnisse des ifo-Bildungsbarometers 2019 vor. In Berlin präsentiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) das aktuelle Konjunkturbarometer. Außerdem wird die GfK-Konsumklimastudie für den September erwartet.

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