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Der DAX legte am heutigen Mittwoch zeitweise deutlich zu. Für den neuen Kursauftrieb sorgten Entspannungssignale aus China im Handelsstreit mit den USA und eine positive Konjunkturprognose für Deutschland.

Das war heute los. Versöhnliche Töne aus dem Reich der Mitte hellten die Stimmung an den Aktienmärkten auf. So will die chinesische Regierung eine Reihe von US-Produkten von Strafzöllen ausnehmen. Dieser Schritt wird als deutliches Entgegenkommen Chinas gewertet, mit dem Ziel, den Handelskonflikt mit den USA schneller beilegen zu können.

Laut dem Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) setzt sich der konjunkturelle Sinkflug der deutschen Wirtschaft auch im dritten Quartal fort. Demnach sei mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent zu rechnen, nach -0,1 Prozent im zweiten Quartal. Unter dem Strich wird für das Gesamtjahr 2019 nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent erwartet. Dem IfW zufolge dürfte die deutsche Konjunktur aber bereits Mitte nächsten Jahres wieder anziehen. Vor dem Hintergrund dieser positiven Nachrichten ging es für den DAX heute zeitweise um rund 1 Prozent nach oben.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten DAX-Gewinnern zählte heute unter anderem Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Die Aktie des Halbleiterherstellers verbesserte sich zwischenzeitlich um 4 Prozent. Infineon wurde befeuert durch eine zuversichtliche Analysteneinschätzung, nach der das Unternehmen vom Trend zu Elektroautos profitiert.

Ebenfalls auf der Gewinnerseite weit vorne stand der Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905), der vorübergehend einen Kursgewinn von knapp 2 Prozent verzeichnete. Merck sieht sich bei dem Ziel auf Kurs, in den kommenden Jahren in allen Unternehmensbereichen profitables Wachstum zu erreichen.

Bei den DAX-Verlierern reihte sich heute zwischenzeitlich thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) mit Kurseinbußen von rund 1,5 Prozent ein. Damit wurde die Mitte August gestartete Aufwärtsbewegung vorerst gestoppt.

Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag findet die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) statt. Es wird hierbei mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in Form einer erneuten Senkung der bereits negativen Zinsen für Bankeinlagen gerechnet. In den USA schauen Anleger auf die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Hierzulande wird außerdem die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) für das breite Publikum eröffnet.

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