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Die globale Konjunktur verliert immer mehr an Schwung. Lediglich die US-Volkswirtschaft hält dem aktuell noch stand. Durch den Handelskonflikt bedingte vereinzelte Preissteigerungen und leicht abnehmende Exporte sind zwar auch jenseits des Atlantiks zu verzeichnen.

Der Konsum, die für die US-Volkswirtschaft wichtigste Komponente, wächst jedoch weiter dynamisch. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die realen Konsumausgaben im zweiten Quartal um 4,7%. Gestützt wird die private Nachfrage vom weiterhin nahezu voll ausgelasteten Arbeitsmarkt, der bisher keinerlei Schwächetendenzen zeigt. Vor diesem Hintergrund dürfte der CB-Verbrauchervertrauensindex, der das Vertrauen der Verbraucher in die Stabilität der inländischen Wirtschaft zeigt, in dieser Woche erneut positiv ausfallen.

Größere Beachtung sollten Anleger der Veröffentlichung des PCE Preisindex für August und dessen Kernrate – ohne die schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Nahrungsmittel – am Freitag entgegenbringen. Deren Steigerungsraten sind für die US-Notenbank Fed die maßgeblichen Kennzahlen zur Messung der Inflationsentwicklung. Erwartet wird ein Anstieg der Kernrate um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sollte der Preisdruck diesen Wert überschreiten, würden der Fed die Argumente für weitere Zinssenkungen bis zum Jahresende langsam ausgehen.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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