Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG

GEA (WKN: 660200 / ISIN: DE0006602006) macht die schwächelnde Weltkonjunktur zu schaffen. Um sich gegen die nachlassende Wachstumsdynamik zu stemmen, setzt der Düsseldorfer Prozesstechnik-Entwickler konsequent auf Kostensenkungen.

Arbeitsplatzabbau
Dazu sollen bis Ende 2020 rund 800 Arbeitsplätze abgebaut werden. Außerdem sind Jobverlagerungen nach Osteuropa und der Verkauf von Konzernteilen geplant. Eine weitere Maßnahme ist die Bündelung des Einkaufs, die ab 2023 die Kosten um 50 Mio. Euro verringern soll.

Moderates Wachstum
Aufgrund der Nachfrageschwäche stellt der MDAX-Konzern für die kommenden Jahre nur moderates Wachstum in Aussicht. So soll der Umsatz bis 2022 jährlich zwischen 2 und 3 Prozent zulegen.

Hier liegt das nächste Kursziel
Die geplanten Kostensenkungen wurden an der Börse positiv aufgenommen. Am Donnerstagvormittag verzeichnet die GEA-Aktie einen Kursgewinn von 1,1 Prozent (aktuell: 26,28 Euro).

Damit konnte die Aktie seit dem Zwischentief vom Juli bei rund 21 Euro bereits um 25 Prozent zuzulegen. Gelingt der Ausbruch über das bisherige 2019er-Top vom 12. September bei 27,16 Euro liegt das nächste Kursziel bei 30 Euro.

Anleger, die von der Stärke von GEA überzeugt sind, können mit einem Call (WKN: GM9S6B / ISIN: DE000GM9S6B2) gehebelt von Kursgewinnen profitieren. Pessimisten haben mit einem Put auf den MDAX-Wert (WKN: GM4M9B / ISIN: DE000GM4M9B7) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG

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