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Bei den Daten für das verarbeitende Gewerbe in den USA wird ein leichter Anstieg von 49,1 auf 50,4 Punkte erwartet. Für den Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen rechnen Analysten mit einem Wert von 55,1 – nach 56,4 Punkten im Vormonat. Auch der Arbeitsmarktbericht am Freitag gehört zu den Daten, die Rückschlüsse über den Zustand der Ökonomie erlauben.

Gerechnet wird mit einem weiterhin nahezu voll ausgelasteten Arbeitsmarkt und steigendem Lohndruck. Sollten die Erwartungen übertroffen werden, wären die Anleger hin- und hergerissen zwischen der Erleichterung über sich bessernde konjunkturelle Perspektiven und der Befürchtung einer weniger expansiven geldpolitischen Ausrichtung der US-Notenbank Fed. Zuletzt wurden Anzeichen einer weiterhin dynamischen US-Konjunktur entsprechend eher mit Aktienkursverlusten quittiert. An den Börsen treiben eben vor allem die unsicheren Erwartungen die Kurse – zumeist vielmehr als die bekannten Fakten.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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