Bildquelle: Nel

Auch wenn die Automobilkonzerne unzählige voll elektrisch fahrende Automodelle angekündigt haben, stand die IAA 2019 einmal mehr im Zeichen des Verbrennungsmotors und überdimensionaler SUVs. Die Hersteller hatten nur wenige Elektroautos im Gepäck. Möglicherweise waren auch deshalb die Proteste der Umweltschützer rund um die Veranstaltung so laut zu vernehmen.

Zumindest den rein elektrisch angetriebenen Autos soll die Zukunft gehören. Das Brennstoffzellen- oder Wasserstoffauto genießt dagegen weiterhin ein Nischendasein. Keine guten Nachrichten für Unternehmen wie Nel (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235), die unter anderem für ihre Wasserstoff-Tankstellen bekannt sind. Allerdings lassen sich die Norweger dadurch nicht entmutigen. Zumal das Thema Brennstoffzelle auch abseits von Wasserstoff-Tankstellen interessant ist.

Auch Investoren scheinen so langsam die Nel-Aktie wiederzuentdecken. Nachdem die Explosion einer Wasserstoff-Tankstelle in Norwegen den Kurs der Nel-Aktie zwischendurch regelrecht einbrechen lies, hat das Papier in wenigen Monaten rund 60 Prozent an Wert zugelegt. In Euro gerechnet bleibt die Nel-Aktie zwar immer noch ein Pennystock, das Unternehmen konnte jedoch mit einigen positiven Nachrichten aufwarten und damit offenbar wieder die Anlegerfantasien anfachen.

Nel darf sich über weitere Fördergelder der norwegischen Regierung für Konstruktions- und Designverbesserungen der weltweit größten automatisierten Produktionslinie für alkalische Elektrolyseure im Industriepark Herøya in Norwegen freuen. Zuvor hatte der Abschluss einer Vereinbarung mit dem dänischen Wasserstoff-Unternehmen Everfuel Europe für Aufsehen gesorgt. Darüber hinaus soll im Hamburger Hafen die weltweit größte Anlage für Wasserstoff-Elektrolyse entstehen, was selbst an dem Projekt nicht beteiligten Unternehmen helfen würde, da auf diese Weise das Thema Wasserstoff insgesamt einen Schub erhalten würde.

Auch andere Unternehmen wie Ballard Power (WKN: A0RENB / ISIN: CA0585861085) glauben weiterhin an den Erfolg der Brennstoffzellentechnologie. Die Kanadier statten zum Beispiel Busse mit ihren Brennstoffzellen aus. Auch in der ersten kommerziellen wasserstoffbetriebenen Straßenbahn der Welt sind Ballard-Teile zu finden. Neben Nel und Ballard Power sind weitere Unternehmen, die in besonderer Weise von der Zukunftstechnologie profitieren sollten, im E-Mobilität Wasserstoff Index der Börsenmedien AG zusammengefasst.

Anleger, die von der Stärke des E-Mobilität Wasserstoff Index überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MC2G7J / ISIN: DE000MC2G7J3) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Shorties steht ein passender Mini-Future Short (WKN: MC2HYG / ISIN: DE000MC2HYG9) zur Verfügung. Wer jedoch speziell von den Chancen des norwegischen Wasserstoff-Spezialisten Nel überzeugt ist, kann einen Blick auf entsprechende Hebelprodukte wie diesen Mini-Future Long (WKN: MC20DX / ISIN: DE000MC20DX0) werfen.

Bildquelle: Nel

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