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Angesichts der kommenden Handelsgespräche zwischen China und den USA scheint es höchstwahrscheinlich, dass Präsident Trump auf die für den 15. Oktober angesetzten Zollerhöhungen verzichten wird. Damit soll ein schneller Abbruch und ein Scheitern der Gespräche gleich zu Beginn vermieden werden.

Wie es in puncto Handelskrieg mittelfristig weitergeht, hängt auch vom anstehenden US-Wahlkampf ab. Der deutsche Leitindex hat sich derweil wieder etwas stabilisieren können. Der Start in den Oktober war der schlechteste Quartalsstart seit der Finanzkrise 2008. Die im September angelaufenen Kursgewinne wurden binnen weniger Tage nahezu komplett aufgezehrt.

Die Stabilisierung oberhalb der wichtigen 12.000-Punkte-Marke ist nun eine schöne Momentaufnahme. Hält sie nachhaltig, dann wäre sogar die Marke von 12.408 Punkten wieder ein kurzfristiges Ziel.

 

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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