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Mehr als zwölf Jahre ist SMT Scharf (WKN: 575198 / ISIN: DE0005751986) inzwischen an der Börse. Dabei hat der Konzern, der kundenindividuelle Transportlösungen und Logistiksysteme für den Untertagebergbau herstellt und verkauft, schon deutlich bessere Zeiten gesehen. So musste die Gesellschaft ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr anpassen. Schuld dran sind die anhaltenden globalen Unsicherheiten im Zuge der Handelsauseinandersetzungen der USA mit China.

China ist aber ohnehin ein Sorgenkind, denn dort gibt es neue Regulierungen für Motoren, weshalb dort ohnehin die Nachfrage – zumindest vorübergehend – an Dynamik verliert. Die neue Prognose sieht daher nur noch einen Konzernumsatz von 65 bis 67 Millionen Euro vor. Bislang lag die Zielspanne bei 72 bis 75 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll nun zwischen 4,5 bis 5 Millionen Euro, nachdem ursprünglich ein Ebit von bis zu 6 Millionen Euro das Ziel war.

Die SMT-Aktie tendierte schon in den vergangenen Wochen deutlich zur Schwäche. Die neuen Nachrichten sorgten aber zu Wochenbeginn für weitere Kursverluste bis zu einem Tagestief bei 9,62 Euro. Immerhin gelang es im Tagesverlauf die Zehn-Euro-Marke zurückzuerobern und am frühen Dienstag zunächst auch zu behaupten. Allerdings droht charttechnisch ein nochmaliger Test des Tiefs aus dem Jahr 2016, als die Aktie bis auf 8,15 Euro abgestürzt war…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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