Bildquelle: markteinblicke.de

Überall hört man von den negativen Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie des Brexit-Chaos oder der Proteste in Hongkong auf die Wirtschaft. Eine Branche scheint dies nicht zu stören. Die Luxusgüterindustrie, allen voran das Branchendickschiff LVMH (WKN: 853292 / ISIN: FR0000121014).

LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton, der größte Luxusgüterkonzern der Welt, konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 ein Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 38,4 Mrd. Euro einfahren. Im dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstum sogar etwas. Der Zuwachs lag im September-Quartal bei 17 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro. Das organische Wachstum lag sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten bei 11 Prozent.

Zu dem starken Wachstum hatten gute Geschäfte in den USA, Europa und Asien beigetragen. Die Proteste in Hongkong konnten das Asien-Geschäft nicht belasten. In den ersten neun Monaten verzeichneten sämtliche Sparten Umsatzzuwächse, besonders gut lief es jedoch im Bereich Mode- und Lederwaren. Wie gut für LVMH, dass dies auch noch die größte Sparte des Konzerns ist, neben den Bereichen Bereichen Wein & Spirituosen, Parfum & Kosmetik, Uhren & Schmuck und Detailhandel.

FAZIT. LVMH profitiere zuletzt einmal mehr von seiner schieren Größe und dem Umstand, dass das Unternehmen mit seinen 75 Marken wie Louis Vuitton, Christian Dior oder Bulgari sehr breit aufgestellt ist und damit Schwächen in einigen Bereichen anderswo abfedern kann, wovon letztlich auch die LVMH-Aktie weiter profitieren sollte.

Anleger, die von der Stärke von LVMH überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VF31VZ / ISIN: DE000VF31VZ8) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VF7QWW / ISIN: DE000VF7QWW6) die Gelegenheit auf fallende Kurse der LVMH-Aktie zu setzen.

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