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Hohe Erwartungen an den Ausgang der Handelsgespräche zwischen den USA und China ließen die DAX-Notierungen am heutigen Freitag regelrecht in die Höhe schießen.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verzeichnete zeitweise Kurszuwächse von mehr als 2 Prozent und lies die Marke von 12.400 Punkten hinter sich. Grund für diese Euphorie waren positive Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Verlauf der jüngsten Verhandlungen zur Lösung des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits. Allerdings ist weiterhin Vorsicht geboten. Schließlich geht es im Handelsstreit nicht nur um Einfuhrzölle oder die Frage, wie viel Sojabohnen China in den USA kauft. Darüber hinaus gab es auch in der Vergangenheit Entspannungsphasen, trotzdem kam es immer wieder zu Eskalationen im Handelskonflikt.

Das waren die Tops & Flops. Das positive Marktumfeld nutzte vor allem SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600), zumal der Softwarekonzern Anleger auch mit den vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal überzeugen konnte. Neben einem anhaltend starken Wachstum, insbesondere im Bereich Cloud Computing, und einer anhaltend starken Wachstumsprognose überzeugten die Walldorfer auch mit den Kennzahlen auf der Ergebnisseite. Im ersten Halbjahr 2019 hatte der Konzernumbau noch die Ergebnisse belastet. Angesichts dieser positiven Nachrichten spielte es offenbar keine Rolle, dass der langjährige Konzernchef Bill McDermott seinen Vorstandschefposten aufgibt. Die SAP-Aktie schoss zeitweise um mehr als 10 Prozent in die Höhe.

Am DAX-Ende waren heute vor allem so genannte defensive Werte zu finden. Ihre Dienste waren nicht gefragt, da Anleger das Risiko etwas erhöhten. So musste zum Beispiel die Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) zeitweise Kursverluste in Höhe von rund 1,5 Prozent verkraften.

In der zweiten Reihe reagierte die Hugo Boss-Aktie (WKN: A1PHFF / ISIN: DE000A1PHFF7) mit einem zwischenzeitlichen Kurssturz um rund 14 Prozent auf eine Gewinnwarnung des Modekonzerns. Die Geschäfte des MDAX-Unternehmens werden vor allem durch die Proteste in Hongkong und eine Markteintrübung in Nordamerika belastet.

Das steht in der kommenden Woche an. Zuletzt haben sich hierzulande immer mehr Konjunktursorgen breitgemacht. Entsprechend werden Anleger am Dienstag ganz genau auf die neuesten deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen schauen. Zum Ende der kommenden Woche steht auch der Brexit im Fokus. So langsam rückt der britische Austrittstermin näher. Daher dürfte es auf dem EU-Gipfel am 17. und 18. Oktober sehr interessant zugehen. Zumal der Brexit bei weitem nicht das einzige Thema ist, das es zu diskutieren gilt. Darüber hinaus werden am Freitag die Daten zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal veröffentlicht.

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