Bildquelle: Pressefoto Wacker Chemie AG

Dies ist eine echte Horror-Meldung für Aktionäre von Wacker Chemie (WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881): Der im SDAX gelistete Chemiekonzern kappt wegen schwacher Preise für Polysilicium die Jahresziele und bereitet ein Sparprogramm vor.

Laut dem Unternehmen wird der Umsatz 2019 voraussichtlich stagnieren, statt zu steigen. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte sogar 30 Prozent niedriger ausfallen als 2018. Bisher wurde nur mit einem EBITDA-Rückgang von 10 bis 20 Prozent gerechnet.

Belastungsfaktoren
Wacker Chemie leidet unter den niedrigen Preisen für Polysilicium, die im dritten Quartal aufgrund von Überkapazitäten chinesischer Konkurrenten sogar gesunken sind. Eine Belastung stellt auch die schwächer werdende Konjunktur dar, erklärte der Konzern. Um gegenzusteuern ist jetzt ein Effizienzprogramm geplant, mit dem die Betriebskosten deutlich reduziert werden sollen.

Börsentalfahrt
An der Börse spiegelt sich die Krise von Wacker Chemie in einem massiven Kursverlust von mehr als 60 Prozent seit den Tops von 2018 wider (aktuell: 65,20 Euro). Sollte jetzt das Tief von Anfang Oktober bei rund 58 Euro unterschritten werden, würde dies ein weiteres Verkaufssignal bedeuten. In diesem Fall dürfte als Nächstes die runde 50-Euro-Marke angesteuert werden. Wacker Chemie bleibt ein klarer Short-Kandidat.

Wer pessimistisch ist und auf fallende Kurse der Wacker-Chemie-Aktie setzt und sogar überproportional profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: GA5CTJ / ISIN: DE000GA5CTJ7) an. Optimisten haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: GA76G1 / ISIN: DE000GA76G13) auf steigende Kurse der Wacker-Chemie-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Wacker Chemie AG

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