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Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) geht in die Offensive: Der Zahlungsdienstleister weist die neuen Anschuldigungen der „Financial Times“ hinsichtlich eines Fehlverhaltens kategorisch zurück.

Wie der im DAX und im TecDAX gelistete Konzern am Mittwoch erklärte, seien vor allem die 34 angeblichen Kunden, deren Zahlungsströme die „FT“ in ihrem Artikel am Vortag bezweifelt hatte, tatsächlich zusammengefasste Kundengruppen, die nur für Berichtszwecke erstellt wurden. Wirecard zufolge stehen jeweils Hunderte von echten Einzelhändlern dahinter. Dementsprechend hält Wirecard die Schlussfolgerungen der Finanzzeitung für „nicht korrekt“.

Gab es die Zahlungsabwicklungen wirklich?
In dem zugrunde liegenden Zeitungsbericht hatte es geheißen, dass die Financial Times die mutmaßlichen 34 Kunden angefragt hatte, viele von ihnen hätten nie von dem Wirecard-Partner Al Alam, über den die Zahlungen stattgefunden haben sollen, gehört und nur wenige hätten eine Kundenbeziehung zu Wirecard selbst bestätigt.

Außerdem hätten viele nicht geantwortet oder seien nicht aufzufinden gewesen. Dies deutete die Financial Times als starke Indizien, dass viele der Al Alam zugeordneten Zahlungsabwicklungen nicht stattgefunden haben könnten.

Weitere Kursverluste liegen in der Luft
Nach dem scharfen Kurseinbruch vom Dienstag hat sich die Wirecard-Aktie am Mittwochvormittag wieder stabilisiert. Aktuell verzeichnet die Aktie ein kleines Plus von 0,5 Prozent (122,60 Euro).

Charttechnisch bleibt die Lage aber angespannt. Es droht ein weiterer Abverkauf bis zu den Tiefs vom März und Februar bei 99 und 86 Euro. Wirecard ist aktuell ein klarer Short-Kandidat.

Anleger, die von weiter fallenden Kursen bei Wirecard überzeugt sind, können mit einem Short Mini Future (WKN: VE1804 / ISIN: DE000VE18049) profitieren. Optimisten haben dagegen mit den entsprechenden Long-Produkten (WKN: VF327V / ISIN: DE000VF327V2) die Möglichkeit, auf einen erneuten Turnaround der Aktie zu setzen.

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[…] DE0007472060) versucht alles Mögliche, um Anleger auf andere Gedanken zu bringen und die ewigen Vorwürfe der „Financial Times“ zu mutmaßlichen Bilanzmanipulationen zu vergessen. Bisher schien nichts zu funktionieren. Nun […]