Bildquelle: Pressefoto www.siemens.com/presse

Bei Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) steht eine wegweisende Umstrukturierung an: Wie Siemens am Mittwoch mitteilte, will der Technologiekonzern seine Aktivitäten in den Bereichen Öl und Gas, konventioneller Energieerzeugung und Energieübertragung ausgliedern und spätestens bis September 2020 an die Börse bringen.

Ausgliederung
Der Bereich, der gegenwärtig noch unter dem Namen Siemens Gas and Power firmiert, soll dazu im April 2020 aus dem Konzern ausgegliedert werden und dann die Bezeichnung Siemens Energy erhalten. Siemens Energy erzielt mit rund 88.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von etwa 27 Mrd. Umsatz und gilt jetzt als Kandidat für den Aktienindex DAX.

Massiver Kursverlust
An der Börse verzeichnete Siemens in den vergangenen Jahren einen scharfen Kurseinbruch. So ging es für den Aktienkurs zwischen April 2017 und August 2019 um bis zu 35 Prozent nach unten.

Neue Aufhol-Rallye
Im Anschluss startete die Aktie jedoch eine neue Aufhol-Rallye. Dabei gelang Mitte Oktober der Sprung über die 200-Tage-Linie (98,60 Euro), womit die Aktie seitdem wieder im übergeordneten Aufwärtstrend notiert (aktuell: 100,44 Euro).

Gewinnpotenzial: +21 Prozent
Nächstes Kursziel ist das bisherige 2019er-Top vom Mai bei 109 Euro. Eine weitere Zielmarke stellt sich dann auf 122 Euro, das Zwischenhoch vom August 2018. Damit eröffnet sich für die Aktie jetzt ein mittelfristiges Gewinnpotenzial von 21 Prozent.

Wer auf steigende Kurse der Siemens-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HZ2KCT / ISIN: DE000HZ2KCT2) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: HX3ELH / ISIN: DE000HX3ELH1) auf auf fallende Kurse des DAX-Wertes zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto www.siemens.com/presse

 

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