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Aktien, die fundamental hoch bewertet sind, sind dies zumeist, weil das Wachstum hoch ist und die Gewinne steigen. So konnte Zooplus (WKN: 511170 / ISIN: DE0005111702) viele Jahre davon profitieren, dass die Zuwachsraten stets jenseits von 25 Prozent lagen. Schon in den vergangenen Quartalen hatte das Unternehmen, das sich selbst als Europas führender Internethändler für Heimtierbedarf bezeichnet, kleinere Brötchen backen müssen.

Dies setzte sich im dritten Quartal fort, wie frisch veröffentlichte Zahlen zeigen. Dank seiner treuen Kunden und der starken Eigenmarken stieg der Umsatz immerhin um 14,2 Prozent auf 378 Millionen Euro. Doch noch scheint es am Markt genügend neue Kunden zu geben. Denn mit 761.000 frisch registrierten Kunden erlebte Zooplus den höchsten Zuwachs der Geschichte.

Allerdings hat Zooplus (511170) inzwischen ein Umsatzniveau erreicht, welches sehr hohe Wachstumsraten nicht mehr möglich macht. Somit rücken klassische Fundamentalbewertungen immer mehr in den Fokus. Und genau hier liegt ein Problem der Münchner. Denn unter dem Strich dürften frühestens 2020 wieder schwarze Zahlen stehen. Somit ist ein Engagement in dem inzwischen im SDAX enthaltenen Papier besonders risikoreich. Engagements blieben daher den Spekulanten vorbehalten…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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