Bild: Ballard Power

Ballard Power Ballard Power (WKN: A0RENB / ISIN: CA0585861085) gehört zu den Highflyern des laufenden Börsenjahres 2019. Seit Jahresanfang konnte die Aktie um mehr als 120 Prozent zulegen. An dieser herausragenden Kursentwicklung zeigt sich, dass Ballard Power derzeit zu den Hauptprofiteuren des neuen Brennstoffzellen-Booms zählt.

Der kanadische Konzern stattet beispielsweise Busse mit Brennstoffzellen aus. Auch in der ersten kommerziellen wasserstoffbetriebenen Straßenbahn der Welt wurden Ballard-Teile verbaut.

Neuen Auftrag gewonnen
Anfang Oktober konnte sich das Unternehmen außerdem einen neuen Auftrag für drei seiner FCveloCity 100 Kilowatt (kW) Brennstoffzellen-Module vom Berliner Hafen- und Logistikspezialisten Behala an Land ziehen. Diese Module sollen dafür eingesetzt werden, das weltweit erste emissionsfreie Schubboot anzutreiben. Wie Ballard Power mitteilte, wird das Boot mit dem Namen Elektra vor allem für den Güterverkehr zwischen Berlin und Hamburg sowie auf innerstädtischen Verkehrswegen in Berlin zum Einsatz kommen.

Emissionsfreies Schubboot
Ballard will mit Behala und anderen Konsortialpartnern zusammenarbeiten, um bei der Planung, dem Bau und der Fertigstellung des Schubbootes mitzuwirken. Geplant ist, dass der Bau des rund 20 Meter langen und 8 Meter breiten Bootes noch in diesem Monat auf der Hermann-Barthel-Werft in Derben beginnt und bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll.

Druck auf die Schifffahrtsindustrie
Laut Ballard Power stößt der Seeverkehr schätzungsweise rund 940 Mio. Tonnen CO2 jährlich aus. Wegen dieser großen Emissionen steigt Ballard zufolge der Druck auf die Schifffahrtsindustrie, Mittel zur Reduzierung schädlicher Schadstoffe einzusetzen. Emissionsfreie Brennstoffzellen seien daher ein integraler Bestandteil des Elektra-Designs.

Neue Aufholbewegung
Nachdem Ballard Power an der Börse zuletzt Mitte September ein neues 5-Jahres-Hoch bei 5,30 Euro markierte, setzte die Aktie bis Anfang Oktober auf die 4,20-Euro-Marke zurück. Von dieser Unterstützung aus startete Ballard eine neue Aufholbewegung und arbeitete sich inzwischen wieder in den Bereich der 5-Euro-Marke nach oben.

Neues Kaufsignal liegt in der Luft
Für die Aktie kommt es jetzt damit darauf an, ob der Sprung über das September-Hoch bei 5,30 Euro gelingt. Ein Ausbruch nach oben würde ein neues charttechnisches Kaufsignal bedeuten. In diesem Fall stellen sich die nächsten Kursziele auf die runden Marken bei 6 und bei 7 Euro.

Sollte Ballard Power dagegen noch einmal zurücksetzen, gilt es, die 4,20-Euro-Marke zu verteidigen. Weitere Unterstützungen darunter liegen bei 3,60 Euro (August-Tief) und bei 3,50 Euro (200-Tage-LInie).

Anleger, die auf weitere Kursgewinne bei Ballard Power setzen wollen, können mit einem Mini-Future Long auf Ballard Power (WKN: MC4DGK / ISIN: DE000MC4DGK3) gehebelt von Kursgewinnen profitieren. Wer dagegen von fallenden Kursen bei Ballard Power profitieren möchte, hat mit dem Faktor-Zertifikat (2,00) Short die Möglichkeit dazu (WKN: MC3UVT / ISIN: DE000MC3UVT9).

Ballard Power ist nicht das einzige Unternehmen, das vom jüngsten Hype rund um die Brennstoffzellentechnologie profitieren möchten. Zehn Unternehmen, die in besonderer Weise von der Zukunftstechnologie profitieren sollten, sind im E-Mobilität Wasserstoff Index der Börsenmedien AG zusammengefasst. Zu ihnen gehören unter anderem Hersteller von Brennstoffzellen und den dazu gehörigen Komponenten wie Ballard Power, Nel ASA, Plug Power oder Hydrogenics.

Anleger, die von der Stärke des E-Mobilität Wasserstoff Index überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MC2G7J / ISIN: DE000MC2G7J3) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Shorties steht ein passender Mini-Future Short (WKN: MC2HYG / ISIN: DE000MC2HYG9) zur Verfügung.

Bild: Ballard Power

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