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Nach längerer Zeit war am heutigen Donnerstag kaum etwas vom Brexit-Chaos oder irgendwelchen Handelsstreitigkeiten am Markt zu vernehmen. Stattdessen drehte sich fast alles um die neuesten Quartalsberichte. Diese kamen gut an und bescherten dem DAX ein neues Jahreshoch.

Das war heute los. Der DAX überquerte zeitweise die Marke von 12.900 Zählern. Nun könnte der Kampf um die 13.000-Punkte-Marke in den Fokus geraten. Sollten die Geschäftsberichte weiterhin überraschend positiv ausfallen und die Auswirkungen übergeordneter Themen wie des Brexit-Chaos oder des Handelsstreits zwischen den USA und China begrenzt bleiben, könnte die positive Entwicklung an den Märkten anhalten. Auch die erwartete Kontinuität in der Geldpolitik der EZB sollte für Beruhigung sorgen. So wurde Mario Draghi mit seiner letzten EZB-Sitzung relativ geräuschlos an der Spitze der Zentralbank verabschiedet. Unter Christine Lagarde dürfte die lockere Geldpolitik fortgesetzt werden.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute, insbesondere im frühen Handel, ganz besonders Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) auftrumpfen. Die Aktie des schwäbischen Autobauers kletterte zeitweise um mehr als 6 Prozent in die Höhe. Anleger zeigten sich vom Umsatz und dem operativen Ergebnis im dritten Quartal angetan. Die Erlöse stiegen um 8 Prozent auf 43,3 Mrd. Euro, während das EBIT ebenfalls um 8 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro verbessert werden konnte. In diesem Fall konnten es Investoren verschmerzen, dass die Lkw-Sparte unter der Konjunktureintrübung leidet.

Mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von rund 3 Prozent konnte auch die BASF-Aktie (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) eine überzeugende Vorstellung abliefern. Dabei hatte der Chemiekonzern aufgrund der Konjunktureintrübung für das dritte Quartal einen Rückgang beim EBIT vor Sondereinflüssen um 24 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro vermeldet. Allerdings fielen die Umsätze lediglich um 2 Prozent auf 15,2 Mrd. Euro, während das Management in einzelnen Bereichen bereits eine Erholung feststellen konnte.

Einen deutlich schlechteren Tag erwischte dagegen Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). Die Aktie des Immobilienkonzerns lag zeitweise mit rund 2 Prozent im Minus. Im Immobiliensektor sorgen derzeit die Diskussionen rund um den Berliner Mietendeckel für Verunsicherung.

Das steht morgen an. Angesichts der europäischen Konjunkturabkühlung dürften Marktteilnehmer am morgigen Freitag einmal mehr besonders gespannt auf das neueste ifo Geschäftsklima schauen. Im September hatte sich das Barometer leicht erholt gezeigt und im Vormonatsvergleich um 0,3 Punkte auf 94,6 Zähler zugelegt. Möglicherweise hat sich die Stimmung in den deutschen Chefetagen weiter verbessert. Mit dem GfK Konsumklima für den Monat November steht morgen die Veröffentlichung weiterer wichtiger deutscher Konjunkturdaten an. In den USA wird am Nachmittag zusätzlich das Konsumklima der Uni Michigan veröffentlicht.

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