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Der US-Aktienindex S&P 500 notiert auf einem Allzeithoch. Getrieben wurden die Kurse zuletzt von der wieder expansiver ausgerichteten US-Notenbank Fed und von der immer wieder genährten Hoffnung auf eine erste Teileinigung im Handelskonflikt mit China. Ob diese sogenannte Phase I tatsächlich eintritt, erfahren wir erst Mitte November auf dem Apec-Gipfel in Chile.

Zur weiteren Ausrichtung der Geldpolitik wird hingegen bereits am Mittwoch mehr Klarheit herrschen. Von der Fed wird eine weitere Leitzinssenkung um 25 Basispunkte auf 1,50 bis 1,75 Prozent p.a. erwartet. Ob 2019 noch eine weitere Zinssenkung folgt, dürfte Powell von den kommenden Wirtschaftsdaten abhängig machen.

Nur wenn sich die Frühindikatoren für die US-Konjunktur weiter abschwächen und gleichzeitig der inflationäre Druck nachlässt, wäre eine vierte Zinssenkung im Dezember wahrscheinlich. Die Aktienmärkte bleiben somit vorerst hin- und hergerissen zwischen schlechteren Geschäftsaussichten der Unternehmen und geldpolitischem Stimulus.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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