Bildquelle: Pressefoto MorphoSys AG

Am Dienstagabend präsentierte MorphoSys (WKN: 663200 / ISIN: DE0006632003) die Zahlen zum dritten Quartal. In den Monaten Juli bis September verzeichnete das im TecDAX gelistete Biotech-Unternehmen einen Verlust von 24 Mio. Euro (Q3 2018: +30 Mio. Euro). Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 77 Prozent auf rund 13 Mio. Euro.

MorphoSys zufolge lag der Umsatzeinbruch vor allem an einer Zahlung von 48 Mio. Euro des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis im dritten Quartal 2018. An der Jahresprognose hält der Konzern deshalb weiter fest. Demnach sollen die Umsatzerlöse weiter im oberen Bereich von 65 bis 72 Mio. Euro liegen.

Grund für die positive Umsatzprognose sind die starken Umsätze, die das Partnerunternehmen Janssen für ihr Schuppenflechtemittel Tremfya zuletzt berichtet habe. Operativ wird aber weiter mit Verlusten gerechnet. Laut MorphoSys werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen minus 105 und minus 115 Mio. Euro liegen.

Kräftiger Kursrücksetzer

An der Börse geriet MorphoSys in den vergangenen Monaten unter deutlichen Verkaufsdruck. Seit dem Hoch vom August bei knapp 115 Euro verlor die Aktie 17 Prozent an Wert (aktuell: 95,10 Euro).

200-Tage-Linie im Fokus

Damit notiert MorphoSys aktuell knapp unter der bei 95,50 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie. Gelingt die Rückeroberung, liegt das nächste Kursziel wieder bei 115 Euro. Sollte sich die Korrektur dagegen ausweiten, droht ein Rückfall bis auf das Tief vom Juni bei 82 Euro.

Anleger, die von einem Comeback der MorphoSys-Aktie überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VE2V87 / ISIN: DE000VE2V879) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VE1RRB / ISIN: DE000VE1RRB2) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der MorphoSys-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto MorphoSys AG

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