Bildquelle: Pixabay / JamesQube

Der umfassende Konzernumbau hat der Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) auch im dritten Quartal die Geschäftszahlen verhagelt. So wurde ein Verlust von 942 Mio. Euro verbucht, nachdem im dritten Quartal 2018 noch ein Gewinn von 130 Mio. Euro erzielt wurde.

Ein Grund für das schlechte Ergebnis liegt in der Einstellung des Aktienhandels, der einen deutlichen Rückgang der Erträge verursachte. Mit 5,3 Mrd. Euro lagen diese 15 Prozent unter dem Vorjahreswert und verfehlten außerdem die Prognosen von Branchenexperten.

Konzernumbau
Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing will mit einer grundlegenden Neuausrichtung die Dauerkrise des DAX-Konzerns beenden. Das Investmentbanking, das der Bank milliardenschwere Strafen bescherte, wird deutlich zurückgefahren. Kern der neuen Deutschen Bank soll der neue Bereich Unternehmensbank werden, dessen Fokus auf Mittelständlern, Familienunternehmen und multinationalen Konzernen liegen wird.

Stellenabbau
Ebenfalls zum Konzernumbau gehört ein massiver Stellenabbau. So soll die Zahl der Vollzeitstellen bis Ende 2022 um rund 18.000 auf weltweit 74.000 reduziert werden.

Aktie unter Verkaufsdruck
Nach der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses geriet die Aktie der Deutschen Bank erneut unter Verkaufsdruck. Aktuell steht hier ein Kursminus von rund 5 Prozent zu Buche (6,85 Euro). Damit ist die Aktie erneut unter die 200-Tage-Linie (7,08 Euro) gefallen und hat ein Verkaufssignal generiert.

Es eröffnet sich jetzt weiteres Korrekturpotenzial bis zum August-Tief bei 5,88 Euro. Sollte diese Unterstützung unterschritten werden, droht ein weiterer Kursrutsch bis zur runden 5-Euro-Marke.

Kann der gleitende Durchschnitt dagegen zurückerobert werden, liegt das nächste Kursziel bei 8,17 Euro, dem bisherigen 2019er-Top vom März. Gelingt hier der Ausbruch nach oben, stellt sich eine weitere Zielmarke auf 9,19 Euro (November-2018-Top).

Anleger, die auf einen Aufwärtstrendwechsel der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX6JMD / ISIN: DE000HX6JMD0) auf der Long-Seite an. Wer von fallenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Short-Produkten (WKN: HX56AL / ISIN: DE000HX56AL1) die Gelegenheit.

Bildquelle: Pixabay / JamesQube

2
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
2 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
0 Kommentatoren
Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
trackback

[…] (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Während Deutschlands größte Privatbank im dritten Quartal einen hohen Verlust verbuchte, konnte VW den Gewinn und den Umsatz deutlich […]

trackback

[…] Der umfassende Konzernumbau hat der Deutsche Bank auch im dritten Quartal die Geschäftszahlen verhagelt. So wurde ein Verlust von 942 Mio. Euro verbucht, nachdem im dritten Quartal 2018 noch ein Gewinn von 130 Mio. Euro erzielt wurde. Mehr dazu hier. […]