Bildquelle: Pressefoto Daimler

Die Autobranche hat derzeit mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Neben einem sich abkühlenden Absatzmarkt kommen Probleme wie die Handelsstreitigkeiten, die schwächer werdende Konjunktur oder die Dieseaffäre hinzu. Gleichzeitig müssen milliardenschwere Investitionen in Zukufntstechnologien fließen. Es gibt aber auch einige Hoffnungsschimmer.

Zu Beginn dieser Woche stehen die deutschen Automobilwerte Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000), Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) und BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) ganz besonders im Fokus. Zur Wochenmitte will BMW seine Zahlen zum dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2019 vorlegen. Daimler und VW konnten bereits überzeugende Ergebnisse liefern. Während die Schwaben in die Gewinnzone zurückkehreten, konnte VW Umsatz- und Ergebnissteiergngen verbuchen. Nun gab es weitere gute Nachrichten.

Gegenüber Bloomberg sagte US-Handelsminister Wilbur Ross, dass Strafzölle auf Autoimporte aus Europa und Asien vermeidbar seien. Gerade diese hatten in der europäischen Autobranche Schrecken ausgelöst. Außerdem will die Bundesregierung die Elektromobilität fördern und endlich das Problem der mangelnden Versorgung mit Ladestationen lösen.

So stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Aussicht, eine Million Ladepunkte bis zum Jahr 2030 zu schaffen. Darüber hinaus könnte die Fusion zwischen der Opel-Mutter PSA (WKN: 852363 / ISIN: FR0000121501) und Fiat Chrysler (WKN: A12CBU / ISIN: NL0010877643) für eine wichtige Branchenkonsolidierung sorgen.

FAZIT. Die Automobilwerte scheinen ihr Zwischentief hinter sich gelassen zu haben. Allerdings sollten Anleger abwarten, bis sich eine nachhaltige Besserung einstellt. Zumal die Absatzschwäche in wichtigen Märkten wie China möglicherweise noch nicht überwunden ist. Gleichzeitig stehen Daimler, BMW, VW & Co erst am Anfang der Elektro-Revolution. Es ist nicht klar, wer am Ende die Sieger sein werden.

Infografik: So kommt der Ladesäulen-Ausbau voran | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der VW-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: GB3W1T / ISIN: DE000GB3W1T8) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: GB43R6 / ISIN: DE000GB43R68) auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie zu setzen.

Anleger, die lieber auf einen Aufwärtstrend der BMW-Aktie setzten, schauen sich ebenfalls am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VT6NXW / ISIN: DE000VT6NXW7) auf der Long-Seite an. Pessimisten haben auch in diesem Fall mit passenden Short-Produkten (WKN: VA63CD / ISIN: DE000VA63CD9) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der BMW-Aktie zu setzen.

Wer im Fall von Daimler optimistisch eingestellt ist, könnte diesen Mini Future Bull (WKN: HZ2JL3 / ISIN: DE000HZ2JL35) interessant finden. Daimler-Shorties setzen auf Produkte wie diesen Mini Future Bear (WKN: HX1GSS / ISIN: DE000HX1GSS2).

Bildquelle: Pressefoto Daimler

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